Wie bereits erwartet, schneite es an Heiligabend. Die Wetterfrösche sagten, das erste Mal seit 1981. Na gut, da war ich knapp 14 Jahre alt und soweit reicht meine Erinnerung in meterologischen Dingen nicht mehr zurück. Sei’s drum, es machte jedenfalls was her...
Nachdem sich am Nachmittag die eingeladene Verwandtschaft trotz Schneechaos überall wohlbehalten bei uns eingefunden hatte, ließen wir zunächst mal meine Nichte Nike hochleben. Das „arme“ Kind feiert Geburtstag und Weihnachten stets an ein und dem selben Tag. Anschließend ging es für alle vier Kinder nochmal raus zum Schlittenfahren bis weit in die abendliche Dunkelheit hinein. "Nachtrodeln, cool!" Der eigentliche Effekt beruhte aber auf einem ganz anderen Kalkül: So wurde die allgemeine Aufgekratztheit – erste Rufe „Wo sind die Geschenke?“ wurden am Nachmittag bereits laut – auf ein erträgliches Maß runtergekühlt fürs Abendessen und die danach anstehende Bescherung.
Als es dann endlich soweit war – Klingeling! –, breitete sich unter unserem Christbaum ein wahrhaft beeindruckender Geschenketeppich aus. Der Weihnachtsmann hatte ordentlich was von seinem Schlitten in unser Zimmer gekippt. Kein Wunder: Geschenke für vier Kinder nebst ein paar Kleinigkeiten für uns Erwachsene. Da fiel die Übersicht, wer bekommt was, doch schwer, bevor es ans aufgeregte Auspacken ging. Später kam es sogar zu ersten Ermüdungserscheinungen: „Boah, noch was?“. Das sollte einem zu denken geben...
Nachdem sich am Nachmittag die eingeladene Verwandtschaft trotz Schneechaos überall wohlbehalten bei uns eingefunden hatte, ließen wir zunächst mal meine Nichte Nike hochleben. Das „arme“ Kind feiert Geburtstag und Weihnachten stets an ein und dem selben Tag. Anschließend ging es für alle vier Kinder nochmal raus zum Schlittenfahren bis weit in die abendliche Dunkelheit hinein. "Nachtrodeln, cool!" Der eigentliche Effekt beruhte aber auf einem ganz anderen Kalkül: So wurde die allgemeine Aufgekratztheit – erste Rufe „Wo sind die Geschenke?“ wurden am Nachmittag bereits laut – auf ein erträgliches Maß runtergekühlt fürs Abendessen und die danach anstehende Bescherung.
Als es dann endlich soweit war – Klingeling! –, breitete sich unter unserem Christbaum ein wahrhaft beeindruckender Geschenketeppich aus. Der Weihnachtsmann hatte ordentlich was von seinem Schlitten in unser Zimmer gekippt. Kein Wunder: Geschenke für vier Kinder nebst ein paar Kleinigkeiten für uns Erwachsene. Da fiel die Übersicht, wer bekommt was, doch schwer, bevor es ans aufgeregte Auspacken ging. Später kam es sogar zu ersten Ermüdungserscheinungen: „Boah, noch was?“. Das sollte einem zu denken geben...
Aber irgendwann gingen dann für alle Kinder die Lichter aus. Mit dem besten Trost „Morgen ist ja auch noch Weihnachten. Und übermorgen!“ ging es widerstandslos ins Bett und Gästebett.
Tamrat Lieblingsgeschenk war, neben einem motorisierten Playmobil-Feuerwehrschiffchen, das gleich in der Badewanne vom Stapel lief, ein Spiderman-Kostüm. Mit ihn wurde schon mal elegant die Brücke zum baldigen Karnevalsfest geschlagen. Aber das kümmerte Tamrat nicht. Das Kostüm wurde zur Standardbekleidung für die Feiertage.
Tamrat Lieblingsgeschenk war, neben einem motorisierten Playmobil-Feuerwehrschiffchen, das gleich in der Badewanne vom Stapel lief, ein Spiderman-Kostüm. Mit ihn wurde schon mal elegant die Brücke zum baldigen Karnevalsfest geschlagen. Aber das kümmerte Tamrat nicht. Das Kostüm wurde zur Standardbekleidung für die Feiertage.


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