Donnerstag, 20. Januar 2011
Rangelei mit Folgen
Nachdem Tamrat und ich am Wochenende bei meinem Bruder und seinen Cousins waren und der Besuch mit insgesamt vier Jungs äußerst entspannt verlief, begann dann die Woche im Kindergarten mit Geschrei. Nach den Erzählungen unseres Sohnes ging die Geschichte verkürzt so: „Wir haben draußen (im Außengelände) gekämpft, dann bin ich hingefallen und J. hat mir dann ins Auge getreten!“ Letzteres sicher nicht mit Absicht, aber so ist das halt beim Raufen. Die Folge war, Stephanie wurde am späten Vormittag in den Kindergarten gerufen und da das Auge angeschwollen war, sind beide direkt zum Augenarzt. Den Rest des Tages blieb Tamrat dann zu Hause. Gestern morgen war sein Auge total verklebt und weil Stephanie Lehrerkonferenz hatte, sind Tami und ich dann morgens wieder zum Arzt. Diagnose: Bindehautentzündung. Na prima! Denn das heißt: die Restwoche zu Hause bleiben, da versteht der Kindergarten kein Spaß. Dort ist man gar bürokratisch zur Höchstform aufgelaufen mit dem Erfassen des Unfallhergangs mittels Formular und dem Einfordern des Attestes. Nachdem ich den ganzen Dienstag den Kranken- und Spielservice übernahm, war Stephanie dann gestern in ihrer „Schicht“ gefordert, zunächst telefonisch die Krankengeschichte zu vervollständigen, da der Kindergarten nicht locker ließ. Meine Güte, laut Aussage der Augenärztin ist das Ansteckungsrisiko in den ersten drei Tagen bei Bindehautentzündung genauso hoch wie für Schnupfen über eine rotzige Nase; beides wird durch Schleimhautkontakt übertragen. Viele tun aber gerade so, als falle Bindehautentzündung die Menschen seuchenartig über die Luft an. Mehr Gelassenheit tut Not.


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