Sonntag, 11. Dezember 2011

»DSC, olé, olé!«

Der Nikolaus kommt natürlich nicht nur nach Hause. So schaute er zum Beispiel am Donnerstag auch bei Tamrats Hockeyverein vorbei. Zuvor gab es am Nachmittag aber ein kleines Turnier mit den Eltern. Mit mir fanden sich doch noch einige andere Väter, die es sich nicht nehmen lassen wollten, gemeinsam mit den eigenen Kindern mal zu spielen.  Da ich nicht mit dieser Disziplin vorher irgendwie in Verbindung kam, kann man so mal nachspüren, welcher sportlicher Ehrgeiz und Spaß dann die eigenen Kinder aufbringen. Fazit: Für mich als hochgewachsenen Mensch ist das stete gebückte Stochern um den Ball nichts für meinen Rücken. Spaß gemacht hat es aber trotzdem; einige von den Kids sind technisch schon toll dabei. Nach dem Spiel trafen sich alle im Vereinsheim zu Plätzchen und Kakao und warteten auf den Nikolaus (ein Vater). Er hatte diesmal nach kurzer Ansprache für jedes Kind aus der Wilden-Tiger-Gruppe einen Sportbeutel mit Vereinslogo als Geschenk, was begeistert aufgenommen wurde. 
Am Samstagmorgen gab es dann ein richtiges Kinder-Nikolausturnier mit Mannschaften aus vier anderen Vereinen. Ich fuhr mit Tamrat alleine nach D-Gerresheim, da Banchia in der Halle immer unter anstrengender Aufsicht gehalten werden muss, um nicht aufs Spielfeld zu rennen. Alle Kinder strengten sich in ihren Matches mächtig an, besonders wenn es am Anfang und am Ende des Spiel gilt, den Gegner mit seinem Schlachtruf in den Boden zu schreien: »DSC, olé, olé« brüllen bei diesen Gelegenheiten dann Tamrat & Co. Ach ja, Tamrat gelang es auch ein Tor zu schießen, obwohl er eigentlich eher in der Defensive spielt und einen engagierten "Ausputzer" abgibt und dort die beiden offenen Tore schützt. (Im Kinder-Hockey gibt es keinen Torwart und jeweils zwei Tore, um den Spielaufbau breiter zu halten.) Um 14 Uhr war dann eine kleine Siegerehrung mit Süßigkeiten und anschließend fuhren alle Kinder dann mit ihren Eltern kaputt und groggy nach Hause. Der weitere Samstagnachmittag (Waffelessen bei meiner Oma) war dann sehr entspannt. Kein Wunder...

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