Freitag, 3. Januar 2014

Steineterror

Gut, ich habe früher viel und oft und gern mit LEGO gespielt. Die im Legoland – nun in Oberhausenausgestellten großen Bauwerke wie Villa Hügel, Zeche Zollverein, Duisburger Hafen etc. hätten mich als Kind fasziniert: Wow, so viele Steine! Wo haben die die nur her?
Ich wäre stundenlang davor getanden und hätte mir Ideen abgeschaut. Für die Kinder heute scheint das nicht groß beeindruckend zu sein.
Und damit begreife ich nicht die Anziehung dieses Vergnügungstempels. Zu teuer, zu eng dimensioniert, für Erwachsene zu unattraktiv, um sich länger als eine Stunde dort aufzuhalten. Aber die Kinder lieben es! Mini-Geisterbahn fahren, um mit Laserpistolen allerlei gebautes oder projiziertes LEGO-Getier "abzuschießen", um Punkte zu sammeln. Fahren auf einem Karussell, das kleiner ist, als auf jeder Vorortkirmes. 
Das Einzige, was noch ganz nett ist, sind die 4D-Filme (mit Wind, Sprühnebel und Schaumflöckchen passend eingesetzt zur Handlung). Nur auf mein Bitten hin, wurde heute noch ein anderer Film gezeigt, auf dass etwas Zeit mit einem zweiten Kinobesuch herumging und ein bisschen Abwechslung passierte. Banchia fand das Kino – wie damals Tamrat zum ersten Mal – einfach toll, insbesondere wie über die 3D-Brille die Effekte der zum Leben erweckten LEGO-Männchen sich darstellen. "Boah, Chima ist geil, ne Tami?!" war ihr Kommentar. Bei so viel Begeisterung: wer will da länger stänkern..?

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