Donnerstag, 5. Juni 2014

Hier kommt die Maus

Naja, eigentlich waren es sogar zwei, die im Abstand von einigen Tagen auf unserem Balkon im 3. Stock herumflitzten. Offenbar waren sie über den Goldregen, der sich am Nachbarhaus hochrankt, hochgeklettert und dann über die Regenrinne zu uns gelangt. Erste Fangversuche mit einer Falle blieben erfolglos, trotz Nutella-Klecks in der Falle. Ein Tipp des Zoogeschäftverkäufers. Sie seien verrückt danach. Naja, drei Tage tat sich nichts. Wir dachten schon, die Maus hätte das Weite gesucht, aber dann hockte sie in einem Blumentopf. Die nun besorgte, nächst größere Falle schnappte dann endlich zu. Als ich das Tier unter Beisein von Tamrat und Banchiayew ins leere Aquarium setzen wollte, um es in Ruhe etwas zu beobachten, flippte die Maus aus und hüpfte wie wild herum. Bevor sie wieder herausspringen konnte, streifte ich mir einen Gartenhandschuh über, griff die Maus und schleuderte sie vom Balkon mit einem 1a-Weitwurf aus in den Hinterhof. Effekt: Kinder eine Zehntelsekunde überrascht, dann losheulend. Ich konnte sie beruhigen, dass ihr nichts passiert ist. Ist ihr nicht, oder? 
Ein paar Tage später dann huschte nochmal was unter den Holzplanken unseres Balkons entlang. Diesmal war das gute Tierchen wohl ausgehungerter: Keine Viertelstunde nach Aufstellen der Falle saß der Nager drin. Die Reaktion der Kinder noch vor Augen, brachte ich das Tier dann zum nahen Düsselufer und ließ es dort frei.

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