Mit Jan, Tamrats verbliebenen Freund aus dem Kindergarten,
brachen wir heute zum Hafen nach Duisburg auf. Dort in unmittelbarer Entfernung
zur Hafeneinfahrt steht ein altes Hallenbad von 1909, das seit 1998 das
Duisburger Binnenschifffahrtsmuseums beheimatet. Innen noch ganz im Zeichen des
Jugendstils zeichnet es mit vielen Exponaten – auch zum Anfassen – die Geschichte
vom Einbaum zum Schubverband nach. Die Kinder waren von den vielen Modellen begeistert,
die in rechter Playmobilgröße zum herrlichen Spielen einladen, wenn sie nicht
unter einer Acrylglashaube geschützt wären.
Mit im Preis enthalten war auch der Besuch zweier Museumssschiffe.
Hierzu musste man etwas am Rhein zum Hafenmund (Hafeneinfahrt) laufen. Dort konnten
der Radschleppdampfer „Oscar Huber“ (Baujahr 1922) und der Eimerkettendampfbagger
„Minden“ (Baujahr 1882)
besichtigt werden. Ein mulmiges Gefühl beschlich einen im Rumpf beider Schiffe.
Zum einem musste der Maschinenlärm ohrenbetäubend gewesen sein, zum anderen
waren beide so eingerichtet, dass man auf ihnen wohl auch gewohnt hatte – mit Kajüten,
Kombüse, Waschtisch und Klo. Alles in allem eine interessante Begegnung mit Duisburg,
Stephanies und meinem Heimatort bis zum Studium.


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