Samstag, 6. Juni 2015

Hopp und Boing

Die Attraktion unseres kleinen Gartens: ein Trampolin, drei Meter im Durchmesser. Die Kinder wollten schon lange eines haben. Ich scheute nur imemr die Arbeit, denn die Ecke im Garten, wo es das Trampolin letztlich hin sollte, musste erstmal gerodet und eingeebnet werden. Nachdem Stephanie das Ding nun online bestellt hatte und die Kartons schon knapp eine Woche im Flur lagen, musste ich nun ran. 
Bereits am Donnerstag hatte ich mühsam einen zweiten Bambus-Busch mit Gartenschere Stengel für Stengel dem Erdboden gleich gemacht. Dann kam die wirkliche Herausfoderung: eine uralte Wäscheleinenstange musste daneben auch noch ausgegraben werden. Nachdem der übliche Betonbrocken am Fuß freigelegt und zertrümmert war, rührte sich aber immer noch nichts. Die Tatsache, dass sich der Eisenpfahl nicht drehen ließ, ließ mich vermuten, dass er unten noch Queranker besitzt. Und so war es auch. Vier noch ausgebuddelte Backsteine und weitere 30 Zentimeter Tiefe mehr war es dann endlich soweit: die Stange war draußen. Sie hatte oben und eben unten noch seitliche Abgänge, die das Teil wohl für die Ewigkeit senkrecht halten sollten. Dafür ging der Aufbau heute vormittag ging recht gut von der Hand: Stahlrahmengestell zusammendengeln, Sprungmatte mit Federn einhaken, Stangen anschrauben und Netz befestigen. Die Kinder konnten es – wie man sieht – kaum erwarten, endlich loszuhüpfen.

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