Samstag, 11. Oktober 2008

Nachtigallental im Herbst

Nachdem wir ja vor zwei Wochen Tamrats Ur-Oma Grete in ihrem Kleingarten besucht hatten, waren wir heute erneut im „Nachtigallental“ – so der Name des Kleingartenvereins. Das Wetter war natürlich nicht mehr so heiß wie vor einem Monat, dafür war es aber schön sonnig und warm. So herrschte denn auch eine schöne herbstliche Stimmung: Alles – bis auf die Roten Beete - war abgeerntet, alle Äpfel gepflückt und alle Rosen nahezu verblüht. Typische Erntedank-Zeit eben.
Nach einer kleinen Kaffeetafel auf der Veranda war Tami natürlich gleich wieder beim Wasserbassin anzutreffen. Auf die Frage, ob denn vor dem Winter noch etwas dringend gemacht werden müsste im Garten, fiel meiner Oma auch gleich was ein: „Du könntest eigentlich noch mal den Rasen mähen. Und dann ein paar kleine Obstbäumchen umpflanzen, die ich zu eng gesetzt habe.“ Gesagt, getan. Zum Glück hatte ich diesmal in weiser Voraussicht nicht meine weißen Sneakers angezogen, sondern robustes Schuhwerk, was dreckig werden konnte. Tami half mir nach dem Mähen kurz beim Zusammenrechen der Grashalme, bevor er wieder mit Gießkannen voller Wasser hantierte. Wir riefen ihn dann aber später noch mal zum Einsatz, als es darum ging, die umgesetzten kleinen Obstbäumchen ordentlich zu wässern. Bei all dem erfuhr ich, dass meine Oma nächstes Jahr seit 50 Jahren den Garten im „Nachtigallental“ besitzt. Meine Großeltern gehörten damals zu den ersten, die dort eine Parzelle erworben hatten. Das Jubiläum werden wir dann auf jeden Fall 2009 mit Familie und Freunden mal gebührend feiern…

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