Tja, heute heißt es Abschied nehmen vom süßen Nichtstun. Schnief! Zwei Monate Väterzeit sind rum und ich muss sagen, es war für mich und für unsere kleine Familie eine schöne Zeit. OK, diverse Angelegenheiten blieben trotz mahnender Zettelchen in den zwei Monaten unbearbeitet oder zumindest unvollendet. So wollte ich doch z.B. die vielen Videotakes von Tamrats Abholung und unserer Woche in Addis endlich mittels Video-Software mal in eine präsentable Form bringen. Aber außer dem Aufspielen der Software blieb der Cutter-Job noch offen. Mein väterlicher Rat bezüglich Vaterzeit: Unbedingt machen, wenn’s der Arbeitgeber mitmacht, das vom Geld her hinhaut und die Auszeit der Karriere nicht abträglich ist. Wenn Mama noch mit zu Hause bleiben kann, umso besser. So konnte ich auch einiges mit Stephanie am Vormittag unternehmen, während Tami bis 14 Uhr im Kindergarten war. Alle drei haben wir schließlich auch noch ein paar vorfrühlingshafte Tage in Freiburg verleben können, mit einem kleinen Abstecher in die Schweiz zum Schlittenfahren, ohne dass nur einen Tag regulärer Urlaub dafür drauf ging. Ein Prosit auf unsere Familienministerin!
Das Schönste aber waren unsere ersten kleinen Vater-Sohn-Unterhaltungen, wenn Tami und ich alleine unterwegs waren. Das war schon irgendwie cool. Eben was anderes, da sonst ja meist Mama die erste Ansprechperson ist. Es war lustig, mit ihm zu quatschen/Quatsch zu machen und so mal für längere Zeit mitzubekommen, wie umfangreich bereits sein Wortschatz ist, was ihm alles durch den Kopf geht, worauf er achtet, was er toll findet. Ist es also nicht schön, wenn der eigene Sohn dann am Abendbrottisch unvermutet bekennt: „Papa ist mein bester Freund“? Nur um dann eine Viertelstunde später, wenn es von mir heißt „Jetzt aber Zähneputzen und ab ins Bett!“ lauthals zu schreien: „Papa ist blöd! Geh weg!“.
Das Schönste aber waren unsere ersten kleinen Vater-Sohn-Unterhaltungen, wenn Tami und ich alleine unterwegs waren. Das war schon irgendwie cool. Eben was anderes, da sonst ja meist Mama die erste Ansprechperson ist. Es war lustig, mit ihm zu quatschen/Quatsch zu machen und so mal für längere Zeit mitzubekommen, wie umfangreich bereits sein Wortschatz ist, was ihm alles durch den Kopf geht, worauf er achtet, was er toll findet. Ist es also nicht schön, wenn der eigene Sohn dann am Abendbrottisch unvermutet bekennt: „Papa ist mein bester Freund“? Nur um dann eine Viertelstunde später, wenn es von mir heißt „Jetzt aber Zähneputzen und ab ins Bett!“ lauthals zu schreien: „Papa ist blöd! Geh weg!“.

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