Mit dem Maifeiertag, der dieses Jahr auf einen Freitag fiel, entstand ein richtig tolles extra-large-Wochenende. Auch die Sonne hatte besonders gut mitgespielt und fast frühsommerliche Temperaturen beigesteuert. Logisch, dass wir dieses gut genutzt haben.Nach einem leckeren Spargelmittagessen bei meiner Schwiegermama am Freitag, trafen wir uns am Nachmittag mit meinem Bruder, der mit dem ältesten und jüngsten seiner drei Söhne für das lange Wochenende meine Eltern besucht hatte. (Unsere beiden Elternhäuser liegen ja nur 150 Meter Luftlinie auseinander.) Es ging durch die Felder nach Schloss Heltorf, Enten und dicke Karpfen füttern. Der nebenan liegende Hofladen hatte geöffnet und somit auch der kleine Spielplatz. Cousin Joel (6) und Tamrat fuhren immer voraus um die Wette, wobei Joel auf seinem Fahrrad Tami auf dem Laufrad kaum eine Chance bot. Aber beide verstanden sich prächtig. Tamrat findet es immer toll, wenn es ältere Jungs gibt, die mit ihm herumalbern.
Am Samstag ging es nach langer Zeit mal wieder gemeinsam auf Familienfahrradtour. Erstes Etappenziel war Zons, wo wir kurz vor der dortigen Rhein-Fähre im Biergarten Mittagessen wollten. Doch leider war der Gasthof zu; Pleite wie uns der Fährmann sagte. Eine kleinere Restauration auf der anderen Rheinseite habe aber wohl auf. Doch auch hier Fehlanzeige: "Heute geschlossen wegen Krankheit." Na toll, uns hing der Magen schon auf dem Tretlager. Erst zwei Kilometer weiter fand sich dann in D-Urdenbach eine schöne Gaststätte, wo wir draußen essen konnten. Nicht nur weil es noch eine gute Stunde bis nach Hause war, sondern auch weil wir abends zum Grillen eingeladen waren, gönnten wir uns nur leichte Kost. Abends gab's dann dafür die leckere "Fleischabfahrt" nach original US-Barbeque-Art: mit Baked Beans, Spare-Ribs und allerlei anderem. Tami haute richtig rein. Die Folge: In der Nacht kam er zu uns ins Bett und hatte heftige Bauchschmerzen. Kein Wunder, was er alles verdückt hatte und dann dazu die vielen Bohnen...
Mit Bruder, Eltern und seinen Kids trafen wir uns dann nochmal am Sonntag zum Kaffee, bevor mein Bruder wieder zurückfuhr. Beide Jungs konnten später draußen nochmal ordentlich aufdrehen. Warum auch nicht, die beiden hatten sich auch lange nicht gesehen.

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