Sonntag, 26. Juli 2009

Es war einmal...

Für dieses Wochenende war eigentlich ein großes Familiencampen in Hermeskeil angesagt, aber das der Familie meines Schwagers gehörende Gelände war wegen des vielen Regens in der vergangenen Woche völlig aufgeweicht. Also nicht geeignet, um dort seine Zelte aufzustellen und um ein lustiges Sommercamp zu veranstalten.
Folglich wurde etwas umdisponiert und Tamrat, Stephanie und ich übernachteten zu Hause: bei Tamrats Cousinen in Köln. Nachmittags fuhren wir ins Bergische Land nach Altenberg in den dortigen Märchenpark. Ja, so was gibt’s noch! Am Hang gelegen und mit einem Rundweg verbunden, laden zahlreiche kleine Häuschen, dazu eine Mühle und eine kleine Burg zum Märchenhören ein. Meist werden über Lautsprecher nur die wichtigen Passagen, die in den Gebäuden mit Puppen und ausgestopften Tieren nachgestellt sind, vorgelesen. Einiges bewegt sich dabei sogar und bei manchem kleinen Gebäude muss man laut was rufen, damit sich etwas in Bewegung setzt. Sowas finden Kinder natürlich toll. „Rapunzel, lass dein Haar herunter!“ zum Beispiel. Schon öffnet sich ein Laden im kleinen Turm und ein Frauenkopf erscheint, von dem eine lange Haarsträhne "herabgekurbelt" wird.

Nach dem sonntäglichen Frühstück und bei bestem Sommerwetter bauten wir an einem nahe gelegenen Spielplatz wenigstens mal das fürs Campen extra gekaufte große Familienzelt von Schwager und Schwägerin auf – sehr zum Spaß der eigenen und der dort spielenden anderen Kinder. Jetzt sitzen die Handgriffe und alle Bauteile sind in Ordnung. Und wenn es dann hoffentlich bald zum Familiencamp kommt, wird sich unsere kleine Dreier-Familie wie die Ölsardinen vorkommen, während nebenan die sechsköpfig ausgelegte Zeltfamilienvilla von Schwager und Schwägerin steht.

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