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Piraten im Schrebergarten
Mit Tamrats Freund Arne (7) waren wir heute im Kleingarten meiner Oma. Wie auch schon im letzten Jahr übte das große alte Wasserbassin bei dem heißem Sommerwetter wieder eine große Anziehungskraft aus. Während das aufblasbare Plantschbecken für die beiden wenig attraktiv war („Zu kaltes Wasser!“) sprang man beherzt ins nicht weniger kalte Wasser des Bassins. Tja, Physik ist relativ. Apropos Physik: Sie kam auch zum Einsatz als die zwei Jungs irren Spaß daran fanden, über eine Stunde land die Rumpfe ihrer kleinen Plastikbötchen immer wieder behutsam mit Kieselsteinchen zu beladen, nur um den Bötchen anschließend beim langsamen Kentern zuzusehen ("Juchu, sie saufen ab!“). Zum Aufwärmen ging’s dann und wann mal raus auf den Rasen, wo ein Sonnenschirm zum Piratenschiffmast umgedeutet wurde, an dessen Ständer man sich im tosenden Sturm klammern musste. Und nur der stabile, weil schwere Fuß verhinderte, dass die wackeren Piraten nicht in die Büsche gekippt sind. Für meine Oma ist das alles halb so schlimm. Sie freut sich immer, das ihr kleines Reich lebendig und beliebt ist. Und außerdem: sie hat mich und meinen Bruder als Kind fast jedes Sommerwochenende im Garten erlebt; viel schlimmer kann es nicht mehr kommen. ;-)
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