Freitag, 11. November 2011

Rabimmel, rabammel...

Für Tamrat ist es sein letztes Sankt-Martins-Fest im Kindergarten. Für Banchiayew hingegen das erste richtige Festereignis, seit sie bei uns ist. Nach dem üblichen Ritual – abendlichem Treffen im Kindergarten zum Laternezusammenkleben ein paar Tage zuvor – war es dann gestern soweit. Ich stieß direkt vom Büro kommend dem Treffen vor dem Kindergarten hinzu, wo mir eine mit Leuchtschärpe gegürtete Tochter schon „Laterne!“ entgegenrief. Sie hielt ihre kleine, in der Spielgruppe mit Stephanie gebastelte Laterne entgegen und krähte immer „Laterne!“ Ja, so ein Funzeln im Dunkeln ist doch was fürs Kinderherz! Das Programm unseres Kindergartens blieb wie in den letzten Jahren spärlich, aber im Großen und Ganzen ausreichend, um die gebastelten Laterne stolz vorzuführen und nach kurzem Gang mit ein bisschen Singsang übers Gelände dann im Gebäude vom Martinsmann (ein Erzieher) einen kleinen Weckmann und ein bisschen Süßes abzugreifen.
Mit zwei weiteren Eltern ging's anschließend noch zum Gripschen in der Nachbarschaft: Martinslied singen und Süßigkeiten erbitten. Das klappte auch ganz gut, obwohl tagszuvor die beiden Grundschulen im Viertel wohl hier und da schon alles abgestaubt hatten. Dafür gab’s alternativ im Blumenladen für jeden eine goldene Christbaumkugel aus Glas und beim Bio-Markt spontan ein Nussnougat-Brotaufstrich-Pröbchen. Immer vorne dabei, als es um das Verteilen der Süßigkeiten ging: Banchia, während Tamrat am kraftvollsten von allen gesungen hat. Jaja, wenn es um Süßes geht, kann Tamrat sich richtig anstrengen. Ich freue mich schon auf die guten Schulnoten, wenn die Lehrerin vorher ein Überraschungsei in Aussicht stellt...

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