Sonntag, 20. Mai 2012

Kindergeburtstag in Köln

Cousine Franka hat eigentlich immer Glück. Im Wonnemonat Mai geboren hatte sie, solange ich zurückdenken kann, zu ihrer Geburtstagsfeier immer schönes Wetter. Da liegt es nahe für die eingeladene Rasselbande im Freien etwas zu organisieren. Was immer noch zieht – wenn davon ausgegangen werden kann, dass am Ende eine große Süßigkeiten-Box lockt – ist eine kleine Rallye. Wie sähe der Antrieb aus, wenn man am Ende mal eine tote Maus in die Kiste legen würde???
Da mehr und mehr Kinder nun jetzt schon selbst die vorher versteckten Zettel lesen können, wird die Aktion noch schneller. Wartet die ganze Schar nach dem Auffinden des Zettels noch, bis ein erwachsener ihn vorliest, wird das jetzt selbst erledigt und gleich durchgestartet. Damit legen die an der eine Rallye beteiligten Kinder nun ein immenses Tempo vor, das nur von Ampeln hier und da gebremst wird.
Wie schon in den Jahren davor endete die Rallye im schönen Beethovenpark. Die gefundene Box wurde schnell geplündert und danach ein paar Spiele veranstaltet. Leider waren die eingeladenen Jungs – drei an der Zahl – aus unterschiedlichen Gründen nicht ganz so begeistert dabei und hielten sich bei vielem abseits. Während Banchia natürlich bei allem dabeisein und mitmachen wollte – aber nicht unbedingt konnte –, fand man Tamrat schon wieder bei irgendwelchen Leuten, die mit einem Fußball herumkickten. Ein rollender Ball hat für ihn zurzeit eine magische Anziehungskraft. Irgendwann war das „betreute Spielen“ zu Ende und die Geburtstagstruppe löste sich auf. Jetzt drehte jeder sein Ding bzw. fand sich individuell zum kurzweiligen Spiel zusammen – unterbrochen nur von einem Schluck aus der Limoflasche auf der Picknickdecke verbunden mit der Frage, ob es noch Süßigkeiten gäbe. Nee, aber später Pizza! Wir Erwachsenen lümmelten uns auf dem Rasen und unterhielten uns mit den sich später einfindenden Eltern der eingeladenen Kinder. Die wenigen von ihnen hatten es eilig, ihre Kinder gleich mitzunehmen und blieben noch etwas an diesem wunderbar entspannenden Nachmittag. Am Abend zuhause dann der Griff an den eigenen Nacken: Oh, Wärme und Bräune. Kommt jetzt der Sommer?

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