Bezüglich der Lebensumstände unserer kleinen „Haustiere“ liefen bei der Abreise in den Urlaub zwei Wetten. Stephanie wettete mit Tamrat, dass die verbliebene Lurchilarve sich während unserer Abwesenheit nicht in einen Lurch verwandelt. Tamrat hielt dagegen. Ich wollte nicht auf die dritte offene Option wetten, nämlich dass auch der dritte zuletzt noch im Wasser verbliebene Lurch stirbt, wie seine zwei Artgenossen die Woche zuvor. Sie bekamen trotz Umwälzpumpe und neuem Wasser einen Pilz an einer Kieme und schwammen von einem auf den anderen tag bauchoben. Offenbar war das Wasser zu warm. Während ich den ersten tote Lurchlarve unbedacht emotionsfrei das Klo runtergespült habe und Tränen seitens Tamrat ob dieser brutalen Entsorgung kamen, musste der zweite in einer Streichholzschachtel und mit kleinem Holzkreuz aus Schaschlikspießen im Garten beerdigt werden. Nun denn…
Aber zurück zur Urlaubsrückkehr: Die Türe war am Samstagabend noch nicht ganz auf, da stürzten die Kinder ins Gästezimmer, um ins Aquarium mit der kleinen Insel zu schauen. Zunächst war nichts zu sehen außer die zwei recht großen Lurche. Unsere Untermieter, die – neben dem Gießen unserer Pflanzen – auch den Lurchen Futter gaben, hatten wir bis dahin noch nicht gesprochen. War auch der dritte gestorben und bereits – wie für den Fall verabredet – entsorgt? Doch wie groß war die Freude bei Tamrat als er den viel kleineren, nun dritten Land-Lurch unter einem Rindenrest erblickte. Er war außer sich vor Glück – selten habe ich ihn so fröhlich erlebt. Nebenbei, auch ich war zufrieden, denn so haben es drei von fünf ehemaligen Larven seit Christi Himmelfahrt geschafft, sich in einen echten Lurch zu verwandeln. Eine Überlebensquote von 60 Prozent. Keine Ahnung, wie sie in natürlicher Umgebung aussieht.
Heute habe ich das Aquarium nun in ein Terrarium verwandelt. Das Wasser raus, Kiesboden und kleine Steine rein, ein paar kleine Pflanzen mit Erde platziert. Dann noch die bereits für diesen Zeitpunkt gesammelten Rindenstücke als Rückzugsort gestapelt und alles gut durchgefeuchtet. Die schließlich wieder eingesetzten Lurchis haben alles inspiziert und es war interessant zu beobachten, wohin es sie zog.
Aber zurück zur Urlaubsrückkehr: Die Türe war am Samstagabend noch nicht ganz auf, da stürzten die Kinder ins Gästezimmer, um ins Aquarium mit der kleinen Insel zu schauen. Zunächst war nichts zu sehen außer die zwei recht großen Lurche. Unsere Untermieter, die – neben dem Gießen unserer Pflanzen – auch den Lurchen Futter gaben, hatten wir bis dahin noch nicht gesprochen. War auch der dritte gestorben und bereits – wie für den Fall verabredet – entsorgt? Doch wie groß war die Freude bei Tamrat als er den viel kleineren, nun dritten Land-Lurch unter einem Rindenrest erblickte. Er war außer sich vor Glück – selten habe ich ihn so fröhlich erlebt. Nebenbei, auch ich war zufrieden, denn so haben es drei von fünf ehemaligen Larven seit Christi Himmelfahrt geschafft, sich in einen echten Lurch zu verwandeln. Eine Überlebensquote von 60 Prozent. Keine Ahnung, wie sie in natürlicher Umgebung aussieht.
Heute habe ich das Aquarium nun in ein Terrarium verwandelt. Das Wasser raus, Kiesboden und kleine Steine rein, ein paar kleine Pflanzen mit Erde platziert. Dann noch die bereits für diesen Zeitpunkt gesammelten Rindenstücke als Rückzugsort gestapelt und alles gut durchgefeuchtet. Die schließlich wieder eingesetzten Lurchis haben alles inspiziert und es war interessant zu beobachten, wohin es sie zog.


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