Mit Schulbeginn ist Banchiayew nun von morgens bis zum Nachmittag im Kindergarten. Die letzte Ferienwoche war zum Eingewöhnen. Stephanie war mit Banchia immer für ein, zwei Stunden im Kindergarten und nahm dann immer mehr Abstand. Banchia hatte kein Problem damit, was uns ganz hoffnungsfroh machte, dass sie auch dann, wenn Stephanie selbst wieder in den Schuldienst geht auch ohne Weinen und Zicken im Kindergarten bleibt.
Bis heute geht sie gerne hin. Die erste Zeit war sie abends
todmüde und wachte dann in der Nacht auf. Das hat sich zwar etwas gelegt, aber
sie schläft immer noch recht unruhig, so dass Stephanie Banchia dann zu uns ins
Bett holen muss, bevor sie Tamrat aufweckt. Ich hingegen schlafe die restlichen
Stunden dann in ihrem Bett weiter.
Seit einigen Wochen entspannt sich auch das mitunter
stressige Verhältnis zwischen Tami und Banchia. Während sie früher auf Tami
losstürmte, wenn er von der Schule zur Türe reinkam und sich freute, dass er da
war, ihn aber damit bedrängte und nervte, hat sich das nun etwas eingependelt.
Beide sind nun abgeschlafft und spielen ruhiger miteinander bzw. machen ihr
Ding ohne viel Zoff. Banchia selbst merkt man es auch an, dass sie nun mehr
unter ihresgleichen ist und daher anders spielt. Da werden zunehmend Rollenspiele
ausprobiert und ihre Puppen haben jetzt auch mehr Anziehungskraft.


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