Montag, 11. November 2013

Wenn es dunkel wird…

So richtig kann sich Banchiayew nicht ans Martinsfest im letzten Jahr erinnern. Umso größer war die Vorfreude auf das Fest in diesem Jahr. Martinslaternen waren zuvor im Kindergarten gebastelt (ein orangeroter Apfel mit Wurm dran) worden und die Liedtexte zum Mitsingen hatte Banchia im Kopf gespeichert.
Am letzten Donnerstag, leider im Nieselregen, zogen wir einmal um den Kindergarten, bevor es später Kinderpunsch und Stücke vom Riesen-Weckmann gab. Am Sonntag nahmen wir, zusammen mit einigen Schulfreunden von Tamrat mit deren Eltern am traditionellen Martinszug mit Mantelteilung in der Altstadt teil. Leider gab es für die Kinder wenig zu sehen, da der Andrang unerwartet groß war, was wohl auch am Umstand lag, dass in diesem Jahr der Martinsumzug auf einen Sonntag fiel. Als wir nach zweieinhalb Stunden zu Hause waren, waren wir ausgekühlt und richtig müde.
Heute war zog noch Tamis Schule mit einer Martinsfeier auf dem Schulhof nach. Alle gebastelten Laternen – Tamrats Klasse hatte Löwengesichter gebastelt – hingen, größtenteils durch eine Lichterkette beleuchtet, unter der Decke des Regenpausendachs. Alle Erst- und Zweitklässler führten mit der Musiklehrerin ein Singspiel auf und schmetterten später auch ein paar Martinslieder. Dann gab es für alle auch warmen Kinderpunsch und Plätzchen. Tamrat und einige andere Kinder hatten zudem Riesenspaß auf dem dunklen Schulhofe herumzuspuken. Nur mit Mühe konnte Banchia und Tamrat „eingefangen“ und zum Nachhausegehen bewegt werden.

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