Montag, 24. November 2008

In der Weihnachtsbäckerei...

Wie sich die Zeit doch ändert: Während die Vorweihnachtszeit in den letzten Jahren immer von Korrekturstress bestimmt war und mir der Sinn zu keiner Zeit nach Plätzchenbacken stand, habe ich dieses Jahr bereits schon vor dem 1. Advent Ausstechformen in den Teig gedrückt. "Schuld" daran ist natürlich Tamrat.
Am letzten Wochenende war es soweit: Henny, Franca und Tamrat haben bei Oma Butterplätzchen gebacken. Als wir, mit Ausstechformen und Küchenschürze bewaffnet, dazustießen, hatten Henny und Franca bereits ein Blech mit Plätzchen "abgebacken" und liebevoll mit Zuckerstreuseln, kleinen Zuckerherzen und -blumen verziert. Oma hatte den Teig bereits vorbereitet und ausgerollt, so dass wir gleich loslegen konnten. Tamrat wollte zwar nicht so ganz einsehen, warum er nicht einfach seine Ausstechförmchen in die Mitte des ausgerollten Teigs "hacken" darf, sondern platzsparend vorgehen soll. Aber Spaß hat es ihm trotzdem gemacht und Zeit war genug da, so dass der verbleibende Teigrest nach jeder Ausstechrunde eben nochmal und nochmal ausgerollt wurde. Zum Glück brauchten die Butterplätzchen im Ofen nur wenige Minuten, so dass es zwischen Ausstechen und Verzieren für die drei Bäcker keinen großen Leerlauf gab. Das Verzieren auf dem noch feuchten Schokoguss hat allen Kindern aber am meisten Spaß gemacht. Während Henny mit Bedacht und großer Sorgfalt ihre Plätzchen verziert hat, sind es Franca und Tamrat eher kreativ angegangen: Tamrat griff in die Töpfchen mit Deko-Streusel und ließ die bunten Verzierungen einfach über dem jeweiligen Plätzchen fallen - sie sehen auch sehr schön aus! Mit einer vollen Dose Plätzchen unter dem Arm ging es abends dann wieder nach Hause.
Übrigens: Die Dose ist jetzt fast leer. Das liegt aber weniger an Tamrats Plätzchen-Hunger, sondern vielmehr an seiner Mama, die vormittags, wenn der Sohn im Kindergarten ist, einige der leckeren Teilchen zu sich nimmt - die Teddybärchen und die zwei mit Zuckerguss-Deko lasse ich natürlich übrig - ich will ja nicht die erste vorweihnachtliche Plätzchen-Krise heraufbeschwören.

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