Mit seinem Kindergartenfreund Jan besucht Tamrat seit heute einen Schwimmkurs in unserem Stadtteilschwimmbad. Die Nachfrage an derartigen Angeboten ist so groß, dass Stephanie Tamrat und Jan an einem Montagmorgen ab 6 Uhr (!) am Schwimmbad anmelden musste. Bei nur sechs Kindern pro Schwimmgruppe schon fast ein Lottospiel. Stephanie übernahm es sogar noch etwas früher als um 6 Uhr am Bad zu sein, da die Nachfrage an Kinderkursen erfahrungsgemäß immer groß ist, und konnte glücklicherweise Tamrat und Jan grad noch als Nummer 4 und 5 anmelden. Nun geht es 15 Mal dienstags, donnerstags und freitags zur Sache. Die ganzen letzten Tage mussten wir Tamrat sagen, wie lange es noch bis zum Beginn des Schwimmenlernkurses ist. Heute morgen war es dann soweit. Wieselflink wie sonst nie, hatte er sich angezogen und suchte aufgeregt seine neue Badehose. Total aufgedreht ging es dann in den Kindergarten.Und heute übernahm ich es gleich mal, Tamrat zu seiner ersten Stunde zu begleiten. Die Schwimmlehrerin machte ihre Sache ganz gut, jedenfalls schaffte sie es ohne Mühen die anwesenden Kinder zu motivieren. Am liebsten wäre Tamrat schon gleich ins Becken gesprungen; vor Wasser hat er glücklicherweise keine Angst – auch vorm Untertauchen oder vor zu tiefem Wasser nicht. Gute Voraussetzungen für die anstehende Technikausbildung. Aber zügellos rumplantschen ist nicht; der Lehrauftrag für heute hieß: Beinarbeit, 1. Teil. Mit den Kommandos: "Frosch, Schere, zu!“ und einem Schwimmbrettchen galt es das Übungsbecken zu durchqueren. Abschließend gab’s noch ein kleines Wasserspiel. Zufrieden aber todmüde fiel er heute abend ins neue Hochbett.

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