Sonntag, 2. Mai 2010

Tag der Arbeit

Ja, das war in der Tat ein arbeitsreicher Samstag. Zum Glück war Feiertag und nichts los auf den Straßen, sodass wir mit dem Umzugswagen zum Be- und Entladen immer direkt vor's Haus fahren konnten. Ich hatte die zu transportierende Menge doch glatt unterschätzt. Da ich die restlichen Tage vorher jeden Abend rund 10 bis 15 Kartons bereits in den dritten Stock geschleppt hatte – nebst anderem Kleinkram, wie Lampen und Pflanzen, war ich doch überrascht, wie viel Mühe die restlichen Möbel dann noch machten, die wir mit rübernehmen wollten. Vieles blieb da und wird der Sperrmüll morgen mitnehmen. Nun ja, der letzte Umzug lag genau 10 Jahre zurück. Damals ging's für mich von Hausnummer 13 nach 17. Damals waren wir nur zu zweit und unser beider Hausstand lag mengenmäßig noch auf Studentenniveau und ist seitdem eben nicht weniger geworden.
Gestern abend fühlte ich mich dann wie ein Schimpanse: krummer Rücken und lange Arme, die auf dem Boden schleiften. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Schwager Ulli und den "skandinavischen" Freunden Olaf und Thoralph – danke Jungs, Ihr wart Helden! – war gegen 18 Uhr dann alles rübergeschafft. Der Befreiungsruf "Wir sind drin!" schallte durch die Straße und das Auspacken und Einräumen konnte beginnen – und wird auch so schnell noch nicht aufhören. Das Wohnzimmer gleicht zurzeit noch einem IKEA-Warenlager.
Tami hat heute mal ein paar Fotos gemacht (oben) und dann gleich die Badewanne ausprobiert. Das Testergenis kann man seinem Gesicht ablesen. Sein neues Zimmer ist jetzt etwas größer und natürlich das am vollständigsten eingerichtete. Aber zum Glück war die Küche mit alle E-Geräten schon drin. Ist ja auch schon mal was.

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