Abend für Abend vollzieht sich bei uns seit unserer Rückkehr das gleiche Ritual: Nach Abendbrot, Umziehen Zähneputzen und Vorlesen wird erst Banchiayew ins Gitterbettchen gehievt und Tamrat schlüpft unter die Decke seiner Schlafstätte, die aus einer bezogenen dicken Schaumstoffmatte und seinem Bettzeug besteht. Er will partout noch nicht unten im Hochbett alleine schlafen. Wir reden ihm jedes Mal gut zu, wie schön das wäre, alleine zuschlafen, um von Banchias nächtlichem Schreien nicht gestört zu werden. Aber nein. Meistens will er auch noch in unserem Bett einschlafen. Das bedeutet, wenn wir zu Bett gehen, muss ich einen tiefschlafenden und stocksteifen Tamrat von unserem Bett auf die nebean liegende Matratze hieven. Zugegeben, wach wird er davon und von Banchias lautem Weinen nicht, aber anhand seiner morgendlichen Fitnesskurve erkennt man schon, dass sein Schlaf – wie der unsrige – nicht der erholsamste ist. Aber dafür wurde Banchia dann meist von unserem Zubettgeh-Gekruschel und Parkett-Geknarze kurz wach und musste wieder beruhigt werden. Spätestens aber um 23 Uhr und um 3 Uhr morgens wurde sie bislang pünktlich wach und quäkte herum, ließ sich nur mühsam nach fast einer Stunde wieder beruhigen, um dann um 6 Uhr wieder quengelnd im Bett zu stehen.
Offensichtlich hat sie jetzt genügend Vertrauen in die neuen Familiensituation gewonnen und sie daraufhin ihren Schlafrhythmus gefunden. Denn seit ein paar Tagen schläft sie wirklich tief und vor allem durch: von rund 20 Uhr bis 7 Uhr morgens. Wird sie dennoch mal vom Träumen wach und wimmert etwas vor sich hin, kann sie mit einem lauten "Schschsch!" durch uns zum Weiterschlafen bewogen werden. Hoffen wir, dass es so bleibt. Ein frischer Start in den Tag ist viel wert...
Mittlerweile verfügt Banchia schon über ein Riesenvokabular. Es ist ausreichend, um in ihrer Baby-Aussprache zu verstehen, was sie meint und möchte. Der Anpassungs- und Mitmachwille ist einfach bemerkenswert – und es sind ja noch keine zwei Monate her, seit wir zusammen sind. Tamrat geht jetzt schon viel besser mit Banchia um. Aber es gibt natürlich immer wieder Nickeligkeiten und Schreierei, wenn Müdigkeit da oder die Konzentration weg ist. Das gemeinsame Spiel ist eher ein partielles gemeinsames Herumalbern, aber immerhin: sie verstehen sich und Banchia sucht auch Tamrats Nähe. Das schmeichelt ihm erkennbar, aber er kann sie bei Lustlosigkeit auch ebenso rüde abblitzen lassen. Üblicher Kinderkram unter Geschwistern halt.
Offensichtlich hat sie jetzt genügend Vertrauen in die neuen Familiensituation gewonnen und sie daraufhin ihren Schlafrhythmus gefunden. Denn seit ein paar Tagen schläft sie wirklich tief und vor allem durch: von rund 20 Uhr bis 7 Uhr morgens. Wird sie dennoch mal vom Träumen wach und wimmert etwas vor sich hin, kann sie mit einem lauten "Schschsch!" durch uns zum Weiterschlafen bewogen werden. Hoffen wir, dass es so bleibt. Ein frischer Start in den Tag ist viel wert...
Mittlerweile verfügt Banchia schon über ein Riesenvokabular. Es ist ausreichend, um in ihrer Baby-Aussprache zu verstehen, was sie meint und möchte. Der Anpassungs- und Mitmachwille ist einfach bemerkenswert – und es sind ja noch keine zwei Monate her, seit wir zusammen sind. Tamrat geht jetzt schon viel besser mit Banchia um. Aber es gibt natürlich immer wieder Nickeligkeiten und Schreierei, wenn Müdigkeit da oder die Konzentration weg ist. Das gemeinsame Spiel ist eher ein partielles gemeinsames Herumalbern, aber immerhin: sie verstehen sich und Banchia sucht auch Tamrats Nähe. Das schmeichelt ihm erkennbar, aber er kann sie bei Lustlosigkeit auch ebenso rüde abblitzen lassen. Üblicher Kinderkram unter Geschwistern halt.


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