Der gestrige Samstag gab nur den Vorgeschmack auf einen noch schöneren, warmen Sonntag. Mit Familie B., die wir im August in Addis kennengelernt hatten, verabredeten wir uns auf der Ronneburg im Südhessischen, wo an diesem Wochenende ein Mittelalterspektakel stattfand. Die zweistündige Anreise war auch für Banchiayew erträglich, – und wie sich herausstellte – die Anzahl der Besucher nicht besorgniserregend und die Atmosphäre für sie nicht überreizend. Zunächst einmal wurde herzlich Wiedersehen gefeiert und die Eindrücke und Erlebnisse des beiderseitigen Familienlebens seit Addis – beide Familien sind nun zu viert – ausgetauscht. Tamrat und Sebastian hatten immer noch einen Draht zueinander und freuten sich, heute in die Erlebniswelt »Ritterburg« einzutauchen.
Die Renaissanceburg – in ihrer jetzigen Form aus dem Anfang des 16. Jhd. – ist gut erhalten und bietet im Innenbereich wie auch auf der Festwiese eine schöne Kulisse für dieses Festival. Nach einem Mittagsmahl und einer lustigen Zauberervorstellung im Innenhof schauten wir uns das Getümmel und die Marktstände draußen vor der Burg an. Auf der großen Wiese gab es Schaukämpfe, was besonders die beiden kleinen „Ritter“ interessierte und uns Eltern hoffen ließ, dass derlei dargebotene Tricks und Kampfübungen nicht gleich am Montag im Kindergarten ausprobiert werden. Anschließend wollten Sebastian und Tamrat noch Bogenschießen sowie einen Turnierparcours mit Pony und abschließendem Ritterschlag absolvieren. Banchia machte währenddessen einen absolut entspannten Eindruck, schlief zeitweilig im Tragesack und schien gerne an der frischen Luft zu sein.
Am frühen Abend war es dann Zeit nach Hause zu fahren. Denn zum einen wird es jetzt schon früher dunkel, was Kinder im Auto gleich zum Einschlafen bringt, und zum anderen sie aber auf der Fahrt eventuell schon wieder so viel schlafen lässt, dass es – zu Hause angekommen – anstrengend ist, sie wieder zum erneuten Einschlafen zu bewegen. Aber Banchia ließ sich ohne Gegenwehr schnell wieder hinlegen und auch Tamrat schlief ruckzuck ein. Er hatte die ganze Rückfahrt durchgehalten und mit seinem CD-Spieler Hörspiele gehört.
Unser erster großer Familienausflug zu viert bezeichne ich als gelungen, wenngleich er auch anstrengend war. Denn mit einem Kleinkind, das meist auf eigenen Füßen stehen will und gerne läuft, kann man sich keine lange Zeit einer Darbietung widmen oder sich an der Aussicht erfreuen – immer muss man sich mit einen kurzen Blick vergewissern, dass Banchia nicht irgendwo Leine zieht. Eine Erkenntnis, an die man sich wohl leider gewöhnen muss...
Die Renaissanceburg – in ihrer jetzigen Form aus dem Anfang des 16. Jhd. – ist gut erhalten und bietet im Innenbereich wie auch auf der Festwiese eine schöne Kulisse für dieses Festival. Nach einem Mittagsmahl und einer lustigen Zauberervorstellung im Innenhof schauten wir uns das Getümmel und die Marktstände draußen vor der Burg an. Auf der großen Wiese gab es Schaukämpfe, was besonders die beiden kleinen „Ritter“ interessierte und uns Eltern hoffen ließ, dass derlei dargebotene Tricks und Kampfübungen nicht gleich am Montag im Kindergarten ausprobiert werden. Anschließend wollten Sebastian und Tamrat noch Bogenschießen sowie einen Turnierparcours mit Pony und abschließendem Ritterschlag absolvieren. Banchia machte währenddessen einen absolut entspannten Eindruck, schlief zeitweilig im Tragesack und schien gerne an der frischen Luft zu sein.
Am frühen Abend war es dann Zeit nach Hause zu fahren. Denn zum einen wird es jetzt schon früher dunkel, was Kinder im Auto gleich zum Einschlafen bringt, und zum anderen sie aber auf der Fahrt eventuell schon wieder so viel schlafen lässt, dass es – zu Hause angekommen – anstrengend ist, sie wieder zum erneuten Einschlafen zu bewegen. Aber Banchia ließ sich ohne Gegenwehr schnell wieder hinlegen und auch Tamrat schlief ruckzuck ein. Er hatte die ganze Rückfahrt durchgehalten und mit seinem CD-Spieler Hörspiele gehört.
Unser erster großer Familienausflug zu viert bezeichne ich als gelungen, wenngleich er auch anstrengend war. Denn mit einem Kleinkind, das meist auf eigenen Füßen stehen will und gerne läuft, kann man sich keine lange Zeit einer Darbietung widmen oder sich an der Aussicht erfreuen – immer muss man sich mit einen kurzen Blick vergewissern, dass Banchia nicht irgendwo Leine zieht. Eine Erkenntnis, an die man sich wohl leider gewöhnen muss...


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