Sonntag, 4. März 2012

Weg der Besserung

Nach zwei Wochen haben sich jetzt die eingeschleppten Krankheitserreger so langsam verzogen. Wurde aber auch Zeit, Mistviecher! Alles fing damit an, dass Banchiayew und ich am Donnerstag vorletzter Woche morgens wach wurden und uns krank fühlten. Banchia hatte erhöhte Temperatur und ich klopfende Kopfschmerzen. Ziemlich schnell gesellte sich zu uns noch ein hartnäckiger Schnupfen und anstrengender Husten. Samstag und Sonntag hatte Banchia 40 Grad Fieber, lag kaum ansprechbar im Bett, sodass wir am Sonntag zur Notfallpraxis ins Krankenhaus fuhren. Dort war richtig was los: plärrende Kinder, hysterische Eltern und leicht überforderte Schwestern. Der diensthabende Kinderarzt gab bezüglich einer vermuteten Lungenentzündung Entwarnung. Ich schaute auch noch mal beim Allgemeinmediziner wegen meines Hustens vorbei und er diagnostiziert eine Bronchitis. Wenigstens gab es auf Rezept am Sonntag schon Antibiotika in der Notdienst-Apotheke. Am Montag kam nach einem neuerlichen Arztbesuch dann endlich auch ein Mittel gegen den nervtötenden Hustenreiz hinzu. Dann ging es mir schon besser. Die Kinderärztin unsere Familie – Mütter lassen da ja nicht so schnell locker – diagnostizierte allerdings am Montag bei Banchia dann doch eine beginnende Lungenentzündung und schickte sie sicherheitshalber noch zum Röntgen. Ihr Fieber ging glücklicherweise ab Dienstag dann langsam zurück und der Husten löste sich Tag für Tag mehr – dank Antibiotika-Einnahme und viel Pariboy-Einsatz im Dreistundentakt. Banchias Lebensgeister erwachten sichtbar und hörbar wieder und seit dem Wochenende kehrte jeder wieder an seine angestammte Schlafstätte zurück. Denn die krampfhaft Hustenden (Banchia & ich) schliefen tagelang im Ehebett, die Gesunden (Tamrat & Stephanie) schliefen derweil im Kinderzimmer. Was bleibt nach anderthalb Wochen Familienleben mit angezogener Handbremse? Eine jetzt doch leicht verschnupfte Stephanie, ein (noch?) gesunder Tamrat sowie eine sanierte Apothekerin bei uns um die Ecke, der unser Name nun gut bekannt ist.

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