Nicht zuletzt um unser Auto mal ein bisschen näher kennenzulernen und weil das Winterwetter schön zu werden versprach, zog es uns gestern nach Südhessen zur Ronneburg (www.burg-ronneburg.de). Dort trafen wir uns mit einer befreundeten Ado-Familie, mit der wir auch im vergangenen Jahr die Ronneburg besucht hatten, und die dort in der Nähe wohnt. Diesmal stand der Ausflug ganz im Zeichen des mittelalterlichen Weihnachtsmarktes. Gut, zieht man mal die vielen Heißgetränk-Buden mal nicht in Betracht, so war es nahezu der gleiche Markt wie im September 2011. Aber natürlich hatte die Burgkulisse und das mittelalterliche Ambiente drumherum mit dem Schnee und dem Sonnenschein heute einen ganz besonderen Reiz. Zwar hatte es offenbar dort weniger geschneit als in Düsseldorf, der märchenhaften Stimmung tat das aber keinen Abbruch.
Zunächst gab’s ein schmales Mittagessen bei Minusgraden an der kalten Luft mit Ritterspieß und heißem Kinderpunsch, aber nach der folgenden Gauklerdarbietung zog es uns fröstelnd ins Burginnere, in der Hoffnung, dass es dort wärmer sei. Weit gefehlt! Zwar mögen es ein, zwei Grad weniger kalt gewesen sein, aber das Leben auf einer Burg war ja eben nicht luxuriös, was die Raumtemperaturen anging. Selbst die zahlreichen im ungeheizten Burggebäude ausstellenden Händler mit ihren Waren waren dick eingepackt. Einzig in der Burgschänke war es warm. Dort tauten auch die Kinder wieder auf, die bislang steif rumliefen wie die Roboter. Plötzlich standen ein Nikolaus und ein Engel im Raum. Die verkleideten Personen sprachen die Kinder an und teilten Schokolade aus. Banchiayew war beim ersten Anblick gleich unter den Tisch geflitzt und hielt sich dort erstmal bedeckt. Erst als sie sah, dass das Engel-Mädchen Schokolade gab, kam sie unvermittelt hervor und ließ sich „ihren Anteil“ geben. Kleines Schleckermäulchen!
Just als wir später wieder in den Innenhof der Burg traten, kam – ein paar Spielleuten folgend – ein mittelalterlich verkleidetes Paar mit einem Esel in den Hof gezogen. Man rief nach einer Herberge für die Nacht, da die Frau schwanger sei. Da sich nichts ergab, zog man weiter Richtung Burgtor und flehte an zwei weiteren Stellen die zuschauende Menschenmenge erneut an, bevor dem Paar unterhalb der Burg dann der „Stall“ (die Bühne) zugewiesen wurde. Einer der Spielleute beschrieb lautstark dann den weiteren Verlauf der Weihnachtsgeschichte, die noch mit einem angestrahlten Engeln, einigen Hirten und echten Schafen und unter gemeinsamem Singen weitergespielt wurde.
Zunächst gab’s ein schmales Mittagessen bei Minusgraden an der kalten Luft mit Ritterspieß und heißem Kinderpunsch, aber nach der folgenden Gauklerdarbietung zog es uns fröstelnd ins Burginnere, in der Hoffnung, dass es dort wärmer sei. Weit gefehlt! Zwar mögen es ein, zwei Grad weniger kalt gewesen sein, aber das Leben auf einer Burg war ja eben nicht luxuriös, was die Raumtemperaturen anging. Selbst die zahlreichen im ungeheizten Burggebäude ausstellenden Händler mit ihren Waren waren dick eingepackt. Einzig in der Burgschänke war es warm. Dort tauten auch die Kinder wieder auf, die bislang steif rumliefen wie die Roboter. Plötzlich standen ein Nikolaus und ein Engel im Raum. Die verkleideten Personen sprachen die Kinder an und teilten Schokolade aus. Banchiayew war beim ersten Anblick gleich unter den Tisch geflitzt und hielt sich dort erstmal bedeckt. Erst als sie sah, dass das Engel-Mädchen Schokolade gab, kam sie unvermittelt hervor und ließ sich „ihren Anteil“ geben. Kleines Schleckermäulchen!
Just als wir später wieder in den Innenhof der Burg traten, kam – ein paar Spielleuten folgend – ein mittelalterlich verkleidetes Paar mit einem Esel in den Hof gezogen. Man rief nach einer Herberge für die Nacht, da die Frau schwanger sei. Da sich nichts ergab, zog man weiter Richtung Burgtor und flehte an zwei weiteren Stellen die zuschauende Menschenmenge erneut an, bevor dem Paar unterhalb der Burg dann der „Stall“ (die Bühne) zugewiesen wurde. Einer der Spielleute beschrieb lautstark dann den weiteren Verlauf der Weihnachtsgeschichte, die noch mit einem angestrahlten Engeln, einigen Hirten und echten Schafen und unter gemeinsamem Singen weitergespielt wurde.
Nach Ende des lebendigen Krippenspiels war es nun richtig dunkel und man sah den Kindern an, dass es für heute gut war. Tamrat wurde von jetzt auf gleich ungehalten und wollte sofort nach Hause, da im eisekalt sei. Wir verabschiedeten uns also von unseren Freunden und suchten auf dem dunklen Feld, das als großer Parkplatz unterhalb des Burgberges diente, nach unserem Auto. (Auch hier muss man sich beim Ausspähen nun an eine neue Silhouette gewöhnen.) Während Banchiayew gleich nach der nächsten Kurve erschöpft einschlief, beklagte Tami wimmernd das Kribbeln in seinen jetzt wieder „auftauenden“ Händen, bevor er sich den Kopfhörer seines CD-Spielers aufsetzte und bis zur Ankunft keinen Mucks mehr abgab. Stephanie und ich konnten dagegen weiterhin Knöpfe und Einstellungen unserer Bordelektrik ausprobieren. Motto: get used to it!


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