Nachdem Stephanie und ich im letzten Jahr beim Johannesfest in Köln noch Ersatzeltern für Henny und Franca waren (Ulli und Alex waren waren damals geschäftlich eingeladen), waren wir diesmal als Familie dort. Natürlich waren Alex, Ulli und die Mädchen allesamt auch dabei. Zu Beginn des Gemeindefestes gab es zunächst mal einen recht lauten und rummeligen Kindergottesdienst, bevor dann Eltern, Kinder und Gäste nach draußen strömten, um sich auf dem Kirchen- und dem dahinter liegenden Kindergartengelände nun einen schönen Sonntag zu machen. Mit schnell gekauften Wertmarken wurden erst mal die Kids mit Würstchen vom Grill verköstigt – es war jetzt Mittag. Den ganzen Nachmittag über konnten die Kinder an einem Spieleparcours teilnehmen. Bei jeder absolvierten Station gab’s einen Stempel auf die runde Spielekarte, die alle um den Hals trugen. Cousine Henny ließ sich für ihren ersten Stempel gleich als Blumenfee schminken. Tami faszinierte der„Sinnespfad“, den er gleich ein halbes Dutzend Mal ablief. Wahrscheinlich lag’s an der hell klingenden Triangel am Baum, die jedes Kind auf halber Strecke schlagen konnte und an der gefüllten Waschschüssel, in der man am Ende seine Füße sauber machen konnte. Wasser! An einer anderen Station gelang es Tamrat sofort, mittels zwei Tennisball-Würfen die aufgestapelten Blechbüchsen bis auf eine abzuräumen. Bei der letzten tat er sich dann natürlich schwer und so wurde der Abstand immer weiter verringert, bis auch sie irgendwann getroffen zu Boden fiel.Wir Eltern relaxten weitestgehend im Schatten, schauten immer mal in die Runde, wo unsere drei Kids gerade rumturnten, sorgten für Waffelnachschub und Getränke oder animierten nach kleinen Durchhängern (keiner hatte Mittagsschlaf gehalten, wie auch?), mal wieder eine der Stationen aufzusuchen, um noch ein paar Stempel zu bekommen. Am Ende winkte nämlich für jede „volle“ Spielekarte ein Eis. Tami ließ sich noch von einer Ballonfrau ein Häschen zusammenknoten (nachdem ich mich eine gefühlte Stunde lang für ihn angestellt hatte) und dann konnten alle Drei ihre Karte schließlich eintauschen. Ballonfrau Judith war übrigens sichtlich erfreut, mal Tamis Tierwunsch zu knoten und nicht immer nur tragbare Schmetterlingsflügel mit Kopfputz, Pudel-Hündchen mit Leine oder Ritterhelme mit Schwertern. Henny und Franca entschieden sich übrigens für zwei große Oktopusse, die strenggenommen Septopusse waren. Aber wen interessiert das..? Judiths Ausdauer bei nicht enden wollendem Andrang an diesem Tag war jedenfalls bewundernswert.

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