Am Samstag besuchten wir mit Ullis Familie seinen Bruder Arnold, der mit Familie in Hermeskeil/Rheinland-Pfalz wohnt. Auch Stephanies und Alex’ Mutter war ebenfalls eingeladen. Und so machten sich zwei Familien, die eine aus Düsseldorf, die andere aus Köln, auf in den Hunsrücker Hochwald. Als wir zur Tür hereinkamen, erschrank Tamrat erst mal und stellte sich hinter mich, denn Familienhund Cora, eine Golden-Retriever-Hündin, kam auf ihn zu, um ihn zu begrüßen. Und wenn es etwas gibt, wovon Tami Angst, aber doch wenigstens einen Heidenrespekt hat, sind das Hunde! Da der Hund aber von allen Ankömmlingen - darunter auch seinen Cousinen – herzlich gestreichelt wurde, kam auch irgendwann Tami nicht umhin, sich zu beweisen und mal vorsichtig seine Hand in Richtung Fell auszustrecken. Und weil Cora stehen blieb und sein Berühren regungslos zuließ, war Tami anschließend ganz stolz, nun erstmalig einen Hund „gestreichelt“ zu haben. Naja, besser mit Bedacht sich Hunden nähern, als jedem Streuner auf der Straße gleich die Hand zu reichen. Nach dem Mittagessen war dann mit Cora erst einmal Gassi-Gehen angesagt. Henny, als ältestes Kind, durfte die Leine halten. Es ging einmal die lange Straße runter zum Feld und wieder zurück.Arnold, als Mitglied der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, hat im Haus eine große Sammlung an historischen Feuerwehrautos. Überall finden sich kleine und große, historische und moderne Fahrzeuge. Das gefiel Tami sehr gut, auch wenn nicht alle Fahrzeuge für kleine unbedarfte Kinderhände „ausgestellt“ waren. Aber zum Glück gab es zwei Feuerwehrfahrzeuge aus Holz und eines von Playmobil, mit dem Tami und die Mädchen spielen konnten. Da an diesem Wochenende eine Kirmes in Hermeskeil stattfand, war ein Besuch des Stadtfestes natürlich obligatorisch. Tami erkannte gleich ein ähnliches Kinderkarussell wieder, wie das auf unserer Stadtteil-Kirmes im Juli, und setzte sich sogleich in ein Auto rein. Schnell wurden Chips gekauft und alle drei Kinder drehten ein paar Runden, bevor es dann erst mal weiter zu anderen Attraktionen auf dem Festplatz ging. Als dann beim Rückweg endlich der Rest der Chips von allen drei Kindern verfahren war, war es bereits 18 Uhr. Wenn auch später als gedacht, saßen wir anschließend noch zur Kaffeetafel mit leckerem Kuchen und einem Rest Süßkirschen aus dem Garten, bevor wir beiden Familien uns - mit bereits bettfertig angegurteten Kindern - dann auf den Weg nach Hause machten.

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