Heute wurden es noch mal spätsommerliche 30 Grad. Zunächst hatte ich davon gar nichts, da ich mich morgens wegen einer starken Erkältung im Büro krank melden musste. Stephanie und Tamrat haben zwar auch Schnupfen, aber bei mir kamen neben der laufenden Nase heute morgen auch Kopf- und Gliederschmerzen hinzu, dazu ein Gefühl alles gedämpft wie durch Watte zu hören. Nach der Mittagspause ging es mir schon etwas besser - das schlappe Gefühl und die Kopfschmerzen wichen so langsam. Stephanie überredet mich trotz Angeschlagenheit, den schönen Tag doch auszunutzen. Sie schlug vor, gemeinsam zu meiner Oma nach Duisburg zu fahren und den Nachmittag bei ihr im Kleingarten zu verbringen. Kaum dort angekommen, war Tami auch schon am großen Wasserbassin und spielte dort mit seinen Bötchen, während wir im Schatten unser Open-Air-Café eröffneten.
Erfreut über diesen schönen Tag, ärgerten wir uns auf der Rückfahrt schwarz, dass wir völlig vergessen hatten, die Fotokamera mitzunehmen. Wie konnte es zu solchen Unregelmäßigkeiten kommen? Somit bleibt dieser Blog-Eintrag als einer der wenigen nun unbebildert. Ansonsten gäbe es hier einen schönen Bilderstreifen, wie Tami mir und meiner Oma hilft, Kartoffeln zu ernten und die dreckigen Knollen sorgfältig in einen Korb legt. Oder mit seinem großen Kipplaster Wasser zu den Blumenrabatten fährt, um es dort auszukippen. Oder aus Langeweile seine Crogs als Förmchen missbraucht und sie mit klebriger Gartenerde vollstopft. Zum Schluss sah er aus, wie ein kleiner Bergmann: pechschwarz im Gesicht und an Füßen und Händen. Tja, solche Motive sind so schnell nicht zu wiederholen. Ärger! Knirsch!

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