Sonntag, 12. August 2012

Der Tag am Meer

…war einmal ein Hit der Deutsch-Rapper Fanta4. Heute diente uns dieser Song als Tagesprogramm und so starteten wir heute Vormittag in Richtung holländische Küste. Das Wetter versprach strandkompatibel zu werden und nicht brüllend heiß. Nun denn: Der Kofferraum war schnell gefüllt mit Strandmuschel und Badezeug sowie mit Sandspielzeug und Drachen. Mehr braucht es nicht für einen Tag Strandurlaub. In NRW sind noch Sommerferien und daher gestaltete sich die Anreise aus Deutschland problemfrei. Nach genau drei Stunden Fahrzeit schnappte die Quechua-Strandmuschel auf und die ersten nackten Füße standen in der erfrischenden Nordsee.
Dann gab’s eine Runde Fritjes im Strandpavillon Breezand zur Stärkung, bevor beide Kinder sich hellauf begeistert dem Sandstrand und dem Meer zuwendeten. Banchia legte sich gleich bäuchlings in die Brandung rein und auch Tamrat machte im tieferen Wasser ein paar Schwimmzüge. Man will’s Schwimmen ja nicht verlernen. Beide sagten später, sie wollen im nächsten Sommer doch wieder ans Meer. Nee, nee, nee, jetzt bleibt es erstmal für 2013 wieder bei Bayern als Urlaubslocation. Auch da war ja der Strand im Freibad mit tollen Möglichkeiten nicht weit.
Nun, auch dieser Tag geht irgendwann zu Ende und wir sagten dem Meer Tot ziens! Alles wurde wieder im Wagen verstaut, die sandigen Füße vorm Einsteigen abgeschrubbelt und ab ging’s nach Hause. Doch schon nach wenigen Kilometern standen wir im Stau. Die Hoffnung, dass es sich "nur" um einen Unfall handelte, bewahrheitete sich nicht: Außer uns hatten auch zahlreiche andere Sommerfrischler die Idee, an diesem Sonntag ans Meer zu fahren – darunter mehrheitlich Belgier und Holländer sowie ein paar NRWler, die wohl eine Woche vor offiziellem Ferienende sich auf den Weg heimwärts machen mussten. So robbten wir uns mühsam voran und erst nach ein paar Kilometern auf der Autobahn ging es dann etwas flüssiger voran. Nun, das ist offenbar der Preis für den kurzen Kick am Meer.

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