Wer heutzutage schon mal privat ein Auto verkauft hat weiß, dass dies eine anstrengende Angelegenheit ist. Sein Gefährt auf den fast internationalen, zumindest europäischen Markt zu bringen, ist heute kein Aufwand mehr und kostenfrei noch dazu. Anstrengend wird es, sich dann mit der Vielzahl an radebrechend Deutsch sprechenden Interessenten am Handy über den angegebenen Preis zu verhandeln.
Seit wir wissen, wann wir unseren neuen 2012er Renault Grand Scénic beim Händler abholen können – nächste Woche –, war nun etwas Eile geboten unseren Škoda Octavia loszuschlagen, um eine unnötige Überversorgung unserer Familie an Autos zu vermeiden. Zwar hatte ich schon seit längerem einige dieser Pappkärtchen gesammelt, die irgendwelche durch die Wohngebiete stromernden Leute einem unter die Autofensterdichtung schieben, aber der willens zu zahlende Preis für unser Auto deckte sich nicht ganz mit unseren Erwartungen. Grund: Der Wagen würde dabei immer in den Export gehen, so hieß es immer. Von mir aus, aber ich muss ja nicht noch die Schiffspassage in den Nahen Osten mitbezahlen…
Nun traf es sich zeitlich optimal, dass mich am Montag eine SMS erreichte, dass jemand glatte 5000 Euro zahlen wollte. Ich hatte so viel Handykontakt in den letzten Tagen, dass ich gar nicht wusste, wer da jetzt konkret gesimst hatte. Der Rückruf ergab nahezu ein Ultimatum: »Komme morgen um 8 Uhr aus Slowakei mit Anhänger. Barzahlung, nehme Auto gleich mit.« Schön und gut, aber da ist ja erstmal das Straßenverkehrsamt vor, aber er solle mal kommen. Gehandelt würde aber nicht mehr. So meine Forderungen.
Aus 8 Uhr in der Früh wurde 7 Uhr, was für uns alle einen hektischen Tagesstart bedeutete. Der Wagen wurde im Halbdunkel von den Kaufinteressenten einmal umrundet, die Motorhaube geöffnet, kurz angelassen und einmal um den Block gefahren. Die Papiere wurden nachfolgend ausgiebig geprüft; dann gab es fünfzig 100-Euro-Scheine auf die Hand und eine krakelige Unterschrift auf einen noch schnell von mir aufgesetzten Kaufvertrag. So viel Bürokratie und Absicherung muss sein. Anschließend wurde mit vereinten Kräften das Auto schnell ausgeräumt – wir waren ja bis gestern noch damit unterwegs – und dann wurde der Wagen auch schon beim nahen EDEKA-Parkplatz auf einen Hänger gefahren. Während die Slowaken sich noch zu einem anderen Wagenkauf aufmachten, frühstückte ich endlich mal einen Happen und fuhr dann zum Straßenverkehrsamt zum Abmelden. Denn so können wir wenigsten unser bisheriges liebgewonnenes Kennzeichen behalten, um den neuen Wagen dann in den kommenden Tagen damit wieder anzumelden. Der Fahrzeugschein wurde dann später vor dem Amt von mir übergeben auf dem Rückweg in die Slowakei. Ein kurzer Händedruck noch mal – das war’s dann. Bye-bye Blackbird!
Das Ganze ging letztlich so schnell an diesem Tag über die Bühne, dass gar keine rechte Zeit zum würdevollen Autoabschied verblieb. Nun ja, die emotionale Bindung nimmt sicher mit der Menge der mal gefahrenen Autos ab, aber trotzdem….Eigentlich wollte ich noch den I Love Ethiopia-Aufkleber auf der Heckklappe abgepiddelt haben für eine mögliche Weiterverwendung. Sei’s drum… so fährt jetzt ein Octavia in der Slowakei Werbung für das schöne ostafrikanische Land.
Seit wir wissen, wann wir unseren neuen 2012er Renault Grand Scénic beim Händler abholen können – nächste Woche –, war nun etwas Eile geboten unseren Škoda Octavia loszuschlagen, um eine unnötige Überversorgung unserer Familie an Autos zu vermeiden. Zwar hatte ich schon seit längerem einige dieser Pappkärtchen gesammelt, die irgendwelche durch die Wohngebiete stromernden Leute einem unter die Autofensterdichtung schieben, aber der willens zu zahlende Preis für unser Auto deckte sich nicht ganz mit unseren Erwartungen. Grund: Der Wagen würde dabei immer in den Export gehen, so hieß es immer. Von mir aus, aber ich muss ja nicht noch die Schiffspassage in den Nahen Osten mitbezahlen…
Nun traf es sich zeitlich optimal, dass mich am Montag eine SMS erreichte, dass jemand glatte 5000 Euro zahlen wollte. Ich hatte so viel Handykontakt in den letzten Tagen, dass ich gar nicht wusste, wer da jetzt konkret gesimst hatte. Der Rückruf ergab nahezu ein Ultimatum: »Komme morgen um 8 Uhr aus Slowakei mit Anhänger. Barzahlung, nehme Auto gleich mit.« Schön und gut, aber da ist ja erstmal das Straßenverkehrsamt vor, aber er solle mal kommen. Gehandelt würde aber nicht mehr. So meine Forderungen.
Aus 8 Uhr in der Früh wurde 7 Uhr, was für uns alle einen hektischen Tagesstart bedeutete. Der Wagen wurde im Halbdunkel von den Kaufinteressenten einmal umrundet, die Motorhaube geöffnet, kurz angelassen und einmal um den Block gefahren. Die Papiere wurden nachfolgend ausgiebig geprüft; dann gab es fünfzig 100-Euro-Scheine auf die Hand und eine krakelige Unterschrift auf einen noch schnell von mir aufgesetzten Kaufvertrag. So viel Bürokratie und Absicherung muss sein. Anschließend wurde mit vereinten Kräften das Auto schnell ausgeräumt – wir waren ja bis gestern noch damit unterwegs – und dann wurde der Wagen auch schon beim nahen EDEKA-Parkplatz auf einen Hänger gefahren. Während die Slowaken sich noch zu einem anderen Wagenkauf aufmachten, frühstückte ich endlich mal einen Happen und fuhr dann zum Straßenverkehrsamt zum Abmelden. Denn so können wir wenigsten unser bisheriges liebgewonnenes Kennzeichen behalten, um den neuen Wagen dann in den kommenden Tagen damit wieder anzumelden. Der Fahrzeugschein wurde dann später vor dem Amt von mir übergeben auf dem Rückweg in die Slowakei. Ein kurzer Händedruck noch mal – das war’s dann. Bye-bye Blackbird!
Das Ganze ging letztlich so schnell an diesem Tag über die Bühne, dass gar keine rechte Zeit zum würdevollen Autoabschied verblieb. Nun ja, die emotionale Bindung nimmt sicher mit der Menge der mal gefahrenen Autos ab, aber trotzdem….Eigentlich wollte ich noch den I Love Ethiopia-Aufkleber auf der Heckklappe abgepiddelt haben für eine mögliche Weiterverwendung. Sei’s drum… so fährt jetzt ein Octavia in der Slowakei Werbung für das schöne ostafrikanische Land.


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