Aktuell grassiert ein übler Grippe-Virus, der sehr schnell zuschlägt und dem Betroffenen zwangsweise Bettruhe beschert. Unsere Familie blieb bislang davon verschont. Aber im Büro gibt es vermehrt Ausfälle und wo man sich auch umhört: jeder weiß um grippale Betroffenheit im Umkreis zu berichten. Nun hatte es auch Schwager und Schwägerin sowie die Nichte Henny (9) erwischt. Alle drei wurden vom Hausarzt aufgesucht, der daraufhin empfahl, dass die beiden anderen, noch nicht infizierten Mädchen nun unbedingt geschützt werden müssten. Stephanie bot sich daraufhin sofort an, Franka (7) und Nike (5) aus Köln zu uns zu holen und für eine Woche bei uns einzuquartieren. Franka wurde von der Schule freigestellt, was Tamrat, der nun dennoch jeden Morgen zur Schule musste, etwas sauer aufstieß. Aber anders wäre es mit vier Kindern dann auch nicht gegangen. Zum Glück arbeitet Stephanie ja immer noch nicht wieder und konnte so vier Mädchen bis zum Nachmittag beschäftigen bzw. zum Einkaufen etc. mitnehmen oder sich ein bisschen Programmangebot ausdenken. Abends wurde es zunehmend turbulent, wenn Tamrat dann als Fünfter mitmischte.
Ich hatte zunächst etwas Angst vor der Kinderaufnahme, da ich die Woche darauf für ein Seminar nach Berlin musste. Aber meine Sorge erwies sich als unbegründet; die Grippe machte einen Bogen um uns alle. Und so war dann auch nach einer Woche die Quarantäne für die jungen Kölnerinnen zu Ende. Franka und Nike hatten seltsamerweise kein Heimweh – Nike wollte sogar noch länger bleiben – und beide haben ganz offensichtlich ihre „Zwangsferien“ in der erweiterten Großfamilie genossen.
Ich hatte zunächst etwas Angst vor der Kinderaufnahme, da ich die Woche darauf für ein Seminar nach Berlin musste. Aber meine Sorge erwies sich als unbegründet; die Grippe machte einen Bogen um uns alle. Und so war dann auch nach einer Woche die Quarantäne für die jungen Kölnerinnen zu Ende. Franka und Nike hatten seltsamerweise kein Heimweh – Nike wollte sogar noch länger bleiben – und beide haben ganz offensichtlich ihre „Zwangsferien“ in der erweiterten Großfamilie genossen.


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