Samstag, 2. Februar 2013

Fünfundneunzig, olé!



Den im letzten Jahr nicht zu verwirklichende Geburtstagswunsch Tamrats, nämlich mal zum Fußball zu gehen, haben wir heute nachgeholt. Eine Freundin von uns hatte uns rechtzeitig zwei gute Karten im Familienblock besorgt, da die Nachfrage in dieser Aufsteigersaison für die Fortuna doch recht groß ist. Und da Fortuna Düsseldorf an diesem Heimspieltag gut aufgelegt war, war dann auch recht schnell ein erstes Tor da und man erfuhr, wie die Stimmung und die Freude sich dahingehend äußert, wenn man schon lange nichzt mehr beim Fußball im Stadion war. Folglich schwenkten auch wir euphorisiert  unsere mitgebrachte Vereinsflagge. Tami hielt die 90 Minuten wacker durch; die Sicht war für ihn sogar gut. Ihm war es nur zu laut, so sein Fazit. Und auch zu voll in der Straßenbahn bei An- und Abfahrt. Tja, mein Junge, das ist Fußball. Da muss man durch, wenn man Fan ist. Aber unter uns: das muss ich auch nicht alle 14 Tage haben. Aber bei einem guten Sieg (3:1) der eigenen Mannschaft ist das beengte langatmige Anreisen, das Anstehen um hereinzukommen und das spätere Nachhausefahren in der Menge schnell vergessen.

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