So ganz hält der Mai noch nicht, was ihm als Wonnemonat landläufig unterstellt wird. Aber immerhin sollte es heute an Christi Himmelfahrt weitestgehend trocken und halbwegs warm bleiben. Wir fuhren gemeinsam mit unseren Freunden früh ins Sauerland – in den Heimatort von Olaf. Von dort starteten wir zwei Familien zu einer kleinen Wanderung. Der erste Halt lag nicht weit: die Freiwillige Feuerwehr machte heute an einer Hütte am Waldrand ein kleines Wandererfest und servierte Grillgut und Getränke. Wir waren fast die einzigen dort und nutzten die Gelegenheit, um Mittag zu essen, bevor es weitergehen sollte. Ziel der Wanderung war die familieneigene Hütte, ja fast schon Datscha, etwas weiter entfernt am Hang oberhalb der Stadt. Bis dahin ging es bequem durch den Wald, was besonders für die Kinder viel Abwechslung bot: Jägerhochsitze besteigen, mit Tannenzapfen werfen, Stöcke aus dem Dickicht zerren usw. Daher war es auch kein Wunder, dass beide Jungs, Tamrat und sein Freund Florian, unmittelbar nach der Ankunft an der Hütte sich sogleich ins Unterholz verzogen. Plötzlich kamen sie aufgeregt angelaufen: Im nahen Bach gäbe es Kaulquappen und einen toten Frosch. Wir Väter gingen dem nach und tatsächlich fand sich beides. Außerdem sah ich in den ruhigen Wasserbereichen des Bachlaufs zahlreiche kleine – wie ich zunächst annahm – Molchlarven. Sie waren mit Schwanz rund 30 Millimeter lang. Das erinnerte mich an früher und ich dachte daran, ein paar mitzunehmen und weiter aufzuziehen und mit den Kindern ihre weitere Entwicklung zu beobachten. So, wie ich es früher im Aquarium bzw. Terrarium auch getan habe. Eine leere Wasserflasche diente schließlich als Transport für am Ende fünf eingefangene Tierchen, wobei mir Tamrat beim Fangen geschickt half. Stephanie war nicht so begeistert von der Idee dieser Art von neuen Haustieren.
Zuhause machte mich dann an die Bestimmung der Tiere. Wie sich herausstellte sind es keine Molchslarven, sondern Feuersalamanderbabys. Danach besorgte ich für die Tierchen erst einmal im nah gelegenen riesengroßen Zoogeschäft ein kleines Glasaquarium, richtete es mit Sand, Steinen und Wasserpflanzen ein. Im Zoogeschäft erfuhr ich auch, dass das Mitnehmen jeglicher Amphibien aus der Natur per Artenschutzgesetz nicht erlaubt sei. Huch, da ist aber viel passiert, seit meiner Jugendzeit. Da waberte zuhause immer Froschlaich im großen Gurkenglas und dies wurde zum kleinen „Biologie-TV“ für das Beobachten der anstehenden Metamorphose bevor die Mini-Fröschchen wieder im Wald ausgesetzt wurden. Nun, ganz so kompliziert wie von der Kaulquappe zum Frosch ist es bei den Lurchis nicht. Sie verlegen ihren Aufenthaltsort nach dem Ablegen ihrer kleinen Kiemenbüschel vom Wasser aufs Land mit feuchter Umgebung. Aber das soll erst im Spätsommer erfolgen. Solange muss ich nun die Salamander aufpäppeln. Schließlich habe ich nach der Salamander-Kindesentführung nach Düsseldorf auch die Verantwortung für ihr Wohlergehen übernommen.
Hierbei hilft mir auch wieder unser Maxi-Zoo neben unserem Edeka. So etwas Tolles hätte es mal früher geben sollen. Was es da alles gibt! Unter anderem für 60 Cent Frisch- bzw. Lebendfutter u.a. eben auch für Fische und Amphibien. Zum Naserümpfen von Stephanie liegen nun in unserem Kühlschrank kleine eingeschweißte Futterbeutelchen mit roten Mückenlarven und Tubifexen (kleine Miniwürmer). Beides wird von Lurchi und seinen Geschwistern ratzeputz vertilgt, was man schön beobachten kann. Jaja, schön fressen, damit ihr alle schön wachst und groß werdet und ich euch dann im Herbst aussetzen kann. Nach Rücksprache mit einem Biologen aus unserem Gartenamt weiß ich jetzt auch, wo in Düsseldorf eine kleine Population von Feuersalamandern lebt. Nun, die können sich dann bald über neue Artgenossen freuen.
Zuhause machte mich dann an die Bestimmung der Tiere. Wie sich herausstellte sind es keine Molchslarven, sondern Feuersalamanderbabys. Danach besorgte ich für die Tierchen erst einmal im nah gelegenen riesengroßen Zoogeschäft ein kleines Glasaquarium, richtete es mit Sand, Steinen und Wasserpflanzen ein. Im Zoogeschäft erfuhr ich auch, dass das Mitnehmen jeglicher Amphibien aus der Natur per Artenschutzgesetz nicht erlaubt sei. Huch, da ist aber viel passiert, seit meiner Jugendzeit. Da waberte zuhause immer Froschlaich im großen Gurkenglas und dies wurde zum kleinen „Biologie-TV“ für das Beobachten der anstehenden Metamorphose bevor die Mini-Fröschchen wieder im Wald ausgesetzt wurden. Nun, ganz so kompliziert wie von der Kaulquappe zum Frosch ist es bei den Lurchis nicht. Sie verlegen ihren Aufenthaltsort nach dem Ablegen ihrer kleinen Kiemenbüschel vom Wasser aufs Land mit feuchter Umgebung. Aber das soll erst im Spätsommer erfolgen. Solange muss ich nun die Salamander aufpäppeln. Schließlich habe ich nach der Salamander-Kindesentführung nach Düsseldorf auch die Verantwortung für ihr Wohlergehen übernommen.
Hierbei hilft mir auch wieder unser Maxi-Zoo neben unserem Edeka. So etwas Tolles hätte es mal früher geben sollen. Was es da alles gibt! Unter anderem für 60 Cent Frisch- bzw. Lebendfutter u.a. eben auch für Fische und Amphibien. Zum Naserümpfen von Stephanie liegen nun in unserem Kühlschrank kleine eingeschweißte Futterbeutelchen mit roten Mückenlarven und Tubifexen (kleine Miniwürmer). Beides wird von Lurchi und seinen Geschwistern ratzeputz vertilgt, was man schön beobachten kann. Jaja, schön fressen, damit ihr alle schön wachst und groß werdet und ich euch dann im Herbst aussetzen kann. Nach Rücksprache mit einem Biologen aus unserem Gartenamt weiß ich jetzt auch, wo in Düsseldorf eine kleine Population von Feuersalamandern lebt. Nun, die können sich dann bald über neue Artgenossen freuen.


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