Sonntag, 26. Mai 2013

Naturkunde weltweit

Wieder mal ist das Wetter unbeständig am Wochenende. Für den heutigen Sonntag war Dauerregen angesagt; ein Grund mehr sich um eine Beschäftigung drinnen zu kümmern. Die Wahl fiel auf das Naturkundemuseum in Bonn. Stephanie und ich hatten schon viel davon gehört, Gelegenheit es einmal anzusehen gab’s irgendwie noch nie. Also dann jetzt heute.
Gleich die große Halle nach der Kasse ist beeindruckend: Vis-à-vis mit afrikanischen Tieren der Savanne. Sie alle sind so lebensecht in die Szenerie eingebaut, dass man sich gut vorstellen kann, wie sie lebendig werden könnten, wenn der letzte Besucher gegangen ist – wie im Film Nachts im Museum.
Neben Afrika gibt es auch um die Ecke herum den Regenwald. Von da geht’s in die Arktis sowie später die Wüste – wenn auch nicht so groß in der Fläche wie Afrika. Bei den ausgestopften arktischen Tieren habe ich doch ein recht großes Robbentier gesehen, dessen Existenz ich noch nicht kannte und das einen lustigen Namen hat: „Klappmütze“. Es sieht aus, wie eine Robbe mit Baskenmütze auf dem Kopf. 
Die anderen Etagen im Museum zeigen heimische Tiere und die Vogelwelt. Dazwischen steht man immer mal wieder staunend vor großen Fenstern (Dioramen), in denen mit wunderbar realistischer Hintergrundbemalung ebenfalls Tiere arrangiert sind. Derartiges habe ich noch nie gesehen. Weil wir kurz vor der Mittagszeit aufgebrochen waren, um ggf. den bei diesem schlechten Wetter sicher zu erwarteten Besucheransturm zuvorzukommen, ließen wir uns bei zivilen Preisen und netter Bedienung (!) im Museumscafé jeder eine große Waffel und Limo schmecken. Anschließend besuchten wir noch auf der obersten Etage eine Ausstellung von fossilen Tierabdrücken auf Steinplatten aus der Grube Messel bei Darmstadt.
Dann waren die Kinder k.o., schließlich legt man doch eine ordentliche Strecke zurück und hat viele neue Eindrücke gewonnen. Wieder zu Hause angekommen, klang der Nachmittag dann bei Spiel und Vorlesen aus. Warten wir mal, ob der Juni es besser kann, als der Mai. Den kann man für dieses Jahr wettertechnisch ausbuchen.

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