Sonntag, 25. Mai 2008

Bienenstich nach Gegenwind

Uff, diese Fahrradtour mit Hänger am Samtag hatte es in sich. Nach den knapp 50 km taten mir heute immer noch die Beine weh. Auch wenn Biker-Freund Ralf sicherlich im Anschluss an seinen Tourvorschlag wieder ironische Kommentare schreibt: Hey, bin halt nicht im Training - zumindest nicht beim Fahrradfahren! Diesmal ging’s von Dinslaken an den Rhein und dann im weiten Bogen über Voerde, Hünxe wieder zurück. Wir fuhren auf guten Wegen ein Stück am Wesel-Datteln-Kanal entlang, wo einige Binnenschiffe ganz nah an uns vorbeifuhren. An einigen Stellen gab es an ein paar kleinen Steigungen auch noch ordentlich Gegenwind und ich merkte, dass unser Gespann nicht gerade einen tollen cw-Wert aufweist.
Ralf war übrigens so nett – oder wollte er sich nur einen konditionellen Vorteil verschaffen? -, und war die Strecke ein paar Tage zuvor auf Croozer-Tauglichkeit hin abgefahren. In der Tat ist es so, dass einige Sperrpfähle und Sicherheitsrahmen bei Wegeeinfahrten so eng stehen, dass man ordentlich rangieren muss, um mit Rad und Anhänger da durch zu kommen. Für einen Zweisitzer-Anhänger sicherlich manchmal problematisch. Aber für uns gab es nirgendwo Einschränkungen. Dafür war bei der ersten Pause Tamis Body und seine Hose an einer Stelle etwas feucht. Ersatzklamotten hatte ich nicht dabei, aber da auf dem Deich hinter Götterswickerham ein ordentlich warmer Wind blies, hing ich kurzerhand alles an den Zaun, setzte Tami mit neuer Windel auf eine Decke und konnte ihm schon bald nach der Pause die trockenen Sachen wieder anziehen. Auf dem letzten Stück hielten wir zur besten Kaffeezeit noch an einem kleinen Gasthaus. Leckerer hausgemachter Bienenstich – ohne diese klebrig-harte Zucker-Mandel-Decke, die man mit keiner Kuchengabel unfallfrei zertrennen kann - entschädigte für die Anstrengung und lieferte mir den nötigen Energieschub für die letzten Kilometer.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Also erstmal Respekt! War wirklich ordentlich Gegenwind und das fast die ganze Tour über! Bin die Strecke am Freitag mit Marc ja schon gefahren (allerdings etwas weiter, 60 KM und auch nur Gegenwind, das geht an die Substanz). Aber trotz Gegenwind, das Wetter war klasse, die Stimmung gut und ich denke/hoffe auch Tami hatte seinen Spass. Der Kuchen war wirklich die Krönung, am Freitag hatten die noch keinen Kuchen....... Und je öfter wir solche Touren fahren umso weniger schmerzen die Beine :-)