Freitag, 2. Mai 2008

Mein erster Vatertag

Mein Freund Thomas brachte mich mit einer "Glückwunsch"-SMS drauf, dass ich in diesem Jahr ja zum ersten Mal VATERtag feiern könnte. Wär' mir gar nicht aufgefallen. Nun, auch wenn es ja auch schon ein Tag nach Christi Himmelfahrt/Vatertag ist, so nehme ich denn die Radtour heute mal als persönlichen Vatertagsausflug. Ich hatte mich an meinem freien Brückentag mit Ralf, einem begeisterten Mountainbiker, verabredet, mal rund um Düsseldorf eine längere Radtour zu unternehmen. Tamrat sollte (und wollte) mit - auch, um mal auszutesten, wie lange er denn Spaß hat, in dem Anhänger zu sitzen und mitzumachen. Wir starteten nach dem Mittagessen. Gleich nach Überqueren der Fleher Brücke versank er in einen halbstündigen Mittagsschlaf. Recht so! Leider waren die Wege bis zur Fähre in Zons sehr nass und z.T. recht aufgeweicht, so dass ich auch das Folienverdeck schließen musste. Tami sah nach dem Wachwerden immer weniger, denn der durch meinen Hinterreifen aufgewirbelte Dreck spritzte trotz Schutzblech voll auf die Frontseite. Ich hatte aber fast das Gefühl, dass es ihm egal sei, Hauptsache, er wird mit seinem Spielzeug und Kuscheltier durch die Lande kutschiert. In D-Garath versuchte ich an einer Tankstelle, Tamrat mal wieder etwas freie Sicht zu geben. So richtig lange hielt das allerdings nicht vor. Nach Verlassen des Waldes war es nun recht sonnig und warm. Die dritte Pause verbrachten wir daher auf der großen Gartentreppe von Schloss Benrath (inkl. Windelnwechseln). Die Wege waren jetzt weitestgehend trocken, so dass ich bei der letzten Etappe das Plastikverdeck offen ließ. Tami schlief - trotz rumpeliger Wegstrecke - nochmal ein und lag wie ein kauernder Welpe im Anhänger. Nach 45 km kamen wir schließlich völlig verdreckt zu Hause an. Wir wollten an der Tankstelle um die Ecke mit dem Hochdruckreiniger das Gröbste runterbrausen, aber die Leutchen von TOTAL haben den Apparat abgeschafft. Wieso das denn? Und bei der nächsten ARAL-Tankstelle konnte man den Reiniger nur mit einer vorher gekauften Wagenwäsche benutzen. Hallo, ist das Dienst am Kunden - selbst wenn er heut' mal nur Fahrrad fährt? So mussten wir vor der Haustüre mit Bürsten den zum Glück nun trocken-staubigen Dreck von Rahmen, Anhänger und Kleidung schruppen. Tami sah zu und amüsierte sich mit Stephanie, über die notwendige "Drecksarbeit". Mein Eindruck von einem möglichen Vatertagsausflug: es geht auch ohne Fässchen und Bollerwagen - und dafür macht es statt "dicken Kopf" höchstens dicke Waden...

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hallo,
ja, war eine nette Tour, ok, ein wenig flach (45 km und 135 Höhenmeter), aber für den Anfang und zum trainieren von Robert's Wadeln ganz ok.....Noch ein paar so Touren und wir fahren mal durchs Neandertal wo es "hügeliger" ist. Und so schlammig war es eigentlich nicht, nur Robert musste ja bewusst jede Pfütze und jedes Schlammloch mitnehmen :-) ich würde sowas ja nie machen, bin immer schön ausgewichen :-)
Gerne wieder, und dann nehmen wir aber Stephanie noch mit.....
Ralf