Es ist ja schon manchmal mehr als unheimlich, wie viel Kraft und Ausdauer in Kindern steckt. Ebenso überraschend ist es, wie schnell dieses andauernde Auspowern dann von jetzt auf gleich zu Ende gehen kann. Aber der Reihe nach…
Tamrats Tage im Kindergarten sind gezählt. Für die Maxi-Gruppe – der Gruppe an Kindern, die in diesem Jahr zur Schule geht –, wozu Tamrat eben gehört, finden bis zu den Sommerferien noch einige gemeinsame Ausflüge und Erlebnisse statt. So z.B. die Übernachtung im Kindergarten von Freitag auf den heutigen Samstag. Ich brachte Tamrat mit Schlafmatratze, Kissen Kuscheltier, Comic und Stirntaschenlampe am frühen Freitagabend zum Kindergarten. Alles war in heller Aufregung; jeder versuchte den angeblich besten Schlafplatz für sich zu belegen. Am Abend freuten Stephanie und ich uns auf einen gemütlichen Abend ohne spät abends noch herumgeisternden Sohn (»Ich kann nicht schlafen!«). Banchiayew ist da ja „pflegeleichter“: hinlegen, Augen zu, ein- und durchschlafen bis Punkt 7 Uhr. Aber das Im-Bett-halten von Tamrat und den anderen Kids war für diese Nacht nun ein Problem der Erzieherinnen.
Tamrats Tage im Kindergarten sind gezählt. Für die Maxi-Gruppe – der Gruppe an Kindern, die in diesem Jahr zur Schule geht –, wozu Tamrat eben gehört, finden bis zu den Sommerferien noch einige gemeinsame Ausflüge und Erlebnisse statt. So z.B. die Übernachtung im Kindergarten von Freitag auf den heutigen Samstag. Ich brachte Tamrat mit Schlafmatratze, Kissen Kuscheltier, Comic und Stirntaschenlampe am frühen Freitagabend zum Kindergarten. Alles war in heller Aufregung; jeder versuchte den angeblich besten Schlafplatz für sich zu belegen. Am Abend freuten Stephanie und ich uns auf einen gemütlichen Abend ohne spät abends noch herumgeisternden Sohn (»Ich kann nicht schlafen!«). Banchiayew ist da ja „pflegeleichter“: hinlegen, Augen zu, ein- und durchschlafen bis Punkt 7 Uhr. Aber das Im-Bett-halten von Tamrat und den anderen Kids war für diese Nacht nun ein Problem der Erzieherinnen.
Lange Ausschlafen war für uns Eltern allerdings nicht angesagt, denn wir sollten uns am Morgen um 8 Uhr zum gemeinsamen Familienfrühstück wieder im KiGa einfinden. Dort angekommen, war es merkwürdig leise. Alles lief ruhig und gesittet ab. Die Erklärung: Viele Kinder hatten natürlich allesamt erst spät in den Schlaf gefunden und waren dementsprechend noch völlig müde und nicht auf Betriebstemperatur. Das machte es doch für alle angenehmer. Tamrat zeigte aber einen recht ausgeschlafenen Eindruck und er freute sich riesig auf das nun folgende, ab 10 Uhr beginnende Hockeyturnier in seinem Verein. Banchiayew war natürlich dabei und während Tami spielte räuberte sie denVerpflegungstisch: Hier ein Muffin, da ein Apfelschnitz, dort ein Keks. Also ein Auge für den Sohn, eins für die Tochter. Hohe Konzentration.
Sportlich ging es für Tamrat dann noch bis 15 Uhr zur Sache, wobei bei den letzten Einsätzen schon offensichtlich wurde, dass das Spiel an ihm vorbeilief. Schoss er in einem der ersten Spiele noch drei Tore, so war jetzt eine gewisse Orientierungsschwäche unverkennbar. Auf dem Rückweg war er etwas geknickt, da das letzte Spiel seines Teams haushoch verloren ging. Nach kurzem Ausruhen im Auto und einem Kakao zu Hause statteten wir bei dem schönen Wetter dann noch dem Spielplatz einen Besuch ab. Wer meint, dort reichte jetzt nur noch zum müden Sandschippen wurde enttäuscht. Ruckzuck war Tamrat mit seinen bekannten Fußballstrategen auf der Wiese zusammen und gab sportlich wieder Vollgas. Erst am Ende des Tages ging es dann mal ohne Murren – fast ferngesteuert – ab ins Bett.
Sportlich ging es für Tamrat dann noch bis 15 Uhr zur Sache, wobei bei den letzten Einsätzen schon offensichtlich wurde, dass das Spiel an ihm vorbeilief. Schoss er in einem der ersten Spiele noch drei Tore, so war jetzt eine gewisse Orientierungsschwäche unverkennbar. Auf dem Rückweg war er etwas geknickt, da das letzte Spiel seines Teams haushoch verloren ging. Nach kurzem Ausruhen im Auto und einem Kakao zu Hause statteten wir bei dem schönen Wetter dann noch dem Spielplatz einen Besuch ab. Wer meint, dort reichte jetzt nur noch zum müden Sandschippen wurde enttäuscht. Ruckzuck war Tamrat mit seinen bekannten Fußballstrategen auf der Wiese zusammen und gab sportlich wieder Vollgas. Erst am Ende des Tages ging es dann mal ohne Murren – fast ferngesteuert – ab ins Bett.


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