Freitag, 11. Januar 2008

Zimmertür fährt Straßenbahn

Kleine Anekdote zu unseren Vorbereitungen: Die Tür zum neuen Kinderzimmer (vorher unser Arbeitszimmer) war seit unserem Einzug ausgehängt und im Keller von Stephanies Mutter deponiert. Wir hatten sie bereits am vergangenen Samstag mit dem Mietlaster nach Düsseldorf geholt. Beim Einhängen stellte sich aber heraus, dass die Tür auf dem Boden aufliegt, also noch gekürzt werden muss. Der nächste Schreiner liegt laut Gelben Seiten rund 1 km von uns entfernt. Ein Transport mit unserem Kombi schied aus, da die Altbau-Tür zu hoch ist. Darum versuchte ich etwas anderes: Von uns ist es nicht weit zu einer Straßenbahnhaltestelle und die Schreinerei liegt direkt vis-à-vis der Haltstelle zwei Stopps weiter. Hoch lebe der öffentliche Nahverkehr der Rheinbahn! Stephanie half mir noch, die Tür zur Haltestelle zu tragen, dann kam auch schon eine neue Bahn mit den großräumigen Triebwagen. Die Fahrgäste staunten nicht schlecht – ungewöhnliche Situationen erfordern eben ungewöhnliche Maßnahmen. Zurück von der Schreinerei ging es dann ganz afrikanisch: Auf dem Kopf festgehalten trug ich die Türe den einen Kilometer nach Hause. Uff!

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