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Ein Koffer voller Andenken
Rückdatiert: Das Wetter zeigte sich heute Morgen passend zum gestrigen Nachmittag: Statt strahlendem Sonnenschein nun bedeckter Himmel und eine recht kühle Temperatur. Ich rief nach dem Frühstück Efrem an und er fuhr uns zum Mercato. Der flächenmäßig größte Markt in Afrika gehört nun mal zum Besuchsprogramm von Addis Abeba. Vor drei Jahren war mir nur ein kurzer, hektischer Aufenthalt gegönnt. Wo wir parkten erwartete uns anscheinend ein Bekannter von unserem Taxifahrer. Er stellte sich kurz vor, fragte, an welchen Waren wir interessiert sind, schnappte sich Tami auf den Arm und los ging's ins Gewusel. Wir besuchten zuerst die duftende "Gewürzabteilung" des Marktes, der sich aus unzähligen kleinen Gassen mit Ständen und festgebauten Mini-Malls zusammensetzt. Der nahe gelegene Busbahnhof bringt zusätzlich jede Menge Leute in das Areal und sorgt für zusätzliche Belebung. Wir kauften ein bischen Keramik, darunter auch einen kleinen Weihrauchbrenner samt dazugehörigem Weihrauch. Hiermit erkläre ich schon jetzt unsere Balkonsaison 2008 für mückenfrei! Im Textilbereich feilschten wir u.a. um ein paar größere T-Shirts, die Tami erst später tragen kann. Aus denen auf der Churchill Road gekauften kleineren wird er rausgewachsen sein, ohne die Text-Aufdrucke lesen zu können. Dann gewann die Sonne langsam wieder die Oberhand und es wurde heiß. Schnell zurück zur schattigen Mission. Nach Tamis Mittagsschlaf packte ich die Koffer soweit es ging und verstaute die vielen Souvenirs, die alle einen ganzen Koffer füllten. Die voluminösesten unter ihnen: eine große farbenfrohe, mit vielen afrikanischen Tieren bestickte Tagesdecke und ein ebenso buntes großes Kissen. Beides wird helfen, die zerbrechliche Keramik zu schützen. Ich hoffe nur, die Flasche äthiopischer Rotwein (Souvenirauftrag eines befreundeten Ado-Pärchens) bleibt bis zu seinem gedachten Entkorken geschlossen.
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