(Rückdatiert) Das war heute vom Wetter wirklich der übelste Tag; so richtig zum Nach-Hause-Fliegen. Wir holten den am letzten Sonntag nicht stattgefundenen Gottestdienst nach und nutzten zur Anfahrt - jetzt erst recht! - wieder den preiswerten Mini-Bus. Im Anschluss an den kleinen Wortgottesdienst mit einer Handvoll Leuten - Deutsche, wie hervorragend deutschsprechende Äthiopier -, trafen wir uns vor dem Tor des Kirchengeländes mit Jule, der 22-jährigen Tochter einer Arbeitskollegin von mir, die hier in Äthiopien ein soziales Jahr ableistet. Der Plan war, bei gutem Wetter mit dem Taxi zum Höhenzug des Mount Entoto hochzufahren. Aber da es immer noch nieselte, fuhren wir stattdessen erst mal mit dem Taxi zur Mission. Jule feilschte vorab und holte uns einen bislang noch nie akzeptierten Preis beim Fahrer heraus. Alle Achtung, was bessere Kenntnisse in der Landessprache für einen Discount ermöglichen!
Leider wurde das Wetter immer schlechter, der Ausflug daher wenig lohnend und wir machten es uns darum im Inneren des Gästehauses bei Kaffee und Gebäck gemütlich, zumal es auch empfindlich kalt geworden war. Die Kinder rannten trotzdem draußen rum, spielten Fußball auf der nassen Wiese und waren schließlich durchnässt bis auf die Knochen. Später schauten wir mal beim Chalet von Familie K. vorbei, tranken gemeinsam einen weiteren Kaffee auf ihrer überdachten Veranda und vereinbarten - schließlich sollte noch was Nettes vom Tage übrig bleiben - anschließend mit allen wieder beim Motera Hotel Essen zu gehen. Jule konnte uns durch ihren monatelangen Aufenthalt in Äthiopien noch ein paar weitere interessante Speisen von der Menükarte empfehlen. So probierten wir Shiro, ein einfaches aber leckeres Gericht, vornehmlich aus Linsenmehl mit Zwiebeln, Öl und Gewürzen hergestellt, verzehrt mit Injera-Brot, das sehr sehr gut schmeckte. Jule verabschiedete sich dann nach dem Essen. Klar, als junge Frau hat man am Sonntagabend doch noch was vor (Kinobesuch an der Piazza mit Gleichgesinnten), während wir satt zum Compound zurücktrotteten und sich jede Familie auf ihre Zimmer zurückzog. Um den Kindern vorm Zubettgehen wenigstens noch ein kleines Tages-Highlight zu gönnen, durften sie im Aufenthaltsraum des Küchenhauses sich noch ein Video anschauen. Die Wahl fiel auf "Pippi Langstrumpf". Zum Glück ist gerade der Videobestand an Kinderfilmen groß, falls es hier nun zum täglichen Dauerregen kommt.
Leider wurde das Wetter immer schlechter, der Ausflug daher wenig lohnend und wir machten es uns darum im Inneren des Gästehauses bei Kaffee und Gebäck gemütlich, zumal es auch empfindlich kalt geworden war. Die Kinder rannten trotzdem draußen rum, spielten Fußball auf der nassen Wiese und waren schließlich durchnässt bis auf die Knochen. Später schauten wir mal beim Chalet von Familie K. vorbei, tranken gemeinsam einen weiteren Kaffee auf ihrer überdachten Veranda und vereinbarten - schließlich sollte noch was Nettes vom Tage übrig bleiben - anschließend mit allen wieder beim Motera Hotel Essen zu gehen. Jule konnte uns durch ihren monatelangen Aufenthalt in Äthiopien noch ein paar weitere interessante Speisen von der Menükarte empfehlen. So probierten wir Shiro, ein einfaches aber leckeres Gericht, vornehmlich aus Linsenmehl mit Zwiebeln, Öl und Gewürzen hergestellt, verzehrt mit Injera-Brot, das sehr sehr gut schmeckte. Jule verabschiedete sich dann nach dem Essen. Klar, als junge Frau hat man am Sonntagabend doch noch was vor (Kinobesuch an der Piazza mit Gleichgesinnten), während wir satt zum Compound zurücktrotteten und sich jede Familie auf ihre Zimmer zurückzog. Um den Kindern vorm Zubettgehen wenigstens noch ein kleines Tages-Highlight zu gönnen, durften sie im Aufenthaltsraum des Küchenhauses sich noch ein Video anschauen. Die Wahl fiel auf "Pippi Langstrumpf". Zum Glück ist gerade der Videobestand an Kinderfilmen groß, falls es hier nun zum täglichen Dauerregen kommt.


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